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Predigtarchiv

Neoliberal, antikapitalistisch, konservativ, progressiv, patriarchal, queerfeministisch, buddhistisch, humanistisch, rassistisch, systemisch, kirchengeschichtlich, queer, gläubig, christlich, evangelikal, …: Unsere Sichtweisen sind (zum Teil bewusst, zum Teil unbewusst) von unterschiedlichsten Einflüssen geprägt. Das ist nicht an sich „gut“ oder „schlecht“; wir sollten es nur ehrlicherweise mitbedenken. Was uns in all dem eint: Die MCC Köln möchte im Sinne des biblisch bezeugten Wortes Gottes predigen. Bei so manchen Predigten gibt es geteilte Meinungen darüber, ob das gelungen ist. Eine „offizielle MCC-Meinung“ wird den Predigten nicht übergestülpt. Auch „Nein!“ sagen will eingeübt werden :) Halten wir es also mit Paulus: „Prüfet alles und das Gute behaltet!“ (1. Thess. 5,21)

„Am Ende wird alles gut. So lange nicht alles gut ist, ist es nicht das Ende.“ (unbekannt)

Predigt MCC Köln, 17. Nov. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 21,5-19: „Die Rede über die Endzeit: Die Vorzeichen“ So manche Computerspiele und Kinofilme erschaffen für 90 Minuten eine Welt, die für manche Gläubige im gesamten Leben real ist (nicht nur, aber auch im Christentum): Ein Kampf findet statt in der Welt! Die Guten müssen sich zur Wehr setzen gegen die Übernahme der bösen Mächte! Himmel gegen… Weiterlesen »„Am Ende wird alles gut. So lange nicht alles gut ist, ist es nicht das Ende.“ (unbekannt)

Nicht jeder Bibelvers ist für die Ewigkeit gedacht.

Predigt MCC Köln, 10. Nov. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 20,27-38 „Die Frage nach der Auferstehung“ „In der Bibel steht…!!“ Wenn Menschen so auf mich zukamen, war (und ist) das leider häufig Anfang einer Situation, in der ich mich in die Enge getrieben fühlte. „In der Bibel steht…!“, das stand und steht für eine absolute Autorität, für eine in Ewigkeit gültige Aussage, für eine gottgewollte unverrückbare… Weiterlesen »Nicht jeder Bibelvers ist für die Ewigkeit gedacht.

„Du musst nur genug glauben“?

Predigt MCC Köln, 3. Nov. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 17, 5-6 „Von der Kraft des Glaubens“. „Von der Macht des Glaubens“. Die Zwischenüberschriften mancher Bibelübersetzungen legen die Schlussfolgerung nahe, dass wir eine Zunahme an „Kraft“ und „Macht“ erleben, wenn unser Glaube zunimmt. Ihren Alltag und auch manches Gottesdienstgeschehen erleben viele Menschen oft eher so, dass das ihrem Glauben den Stecker zieht. Wir fühlen uns geplagt… Weiterlesen »„Du musst nur genug glauben“?

Gemeinde ist nicht dazu da, dass wir uns selbst und die um uns herum klein machen.

Predigt MCC Köln, 27. Okt. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 18,9-14: „Das Beispiel vom Pharisäer und vom Zöllner“ „Bin ich nicht ein prrrächtiger Leuchtturm?“, ruft Herr Tur Tur durch die Wüste „Ende der Welt“. – „Jaaa, herrrlich!“, antworten Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer begeistert. Die Größe des Herrn Tur Tur ist für sie kein Problem; sie fühlen sich trotz seiner Größe wohl in seiner Gegenwart.… Weiterlesen »Gemeinde ist nicht dazu da, dass wir uns selbst und die um uns herum klein machen.

Immer dann, wenn Mose eine Idee hat, warum er nicht würdig oder geeignet ist, kommt Gott mit einer konkreten Hilfestellung auf ihn zu.

Predigt MCC Köln Daniel Großer Vorwort “Ich bin nicht dick, ich bin nur würdevoll!” – das ist vielleicht der albernste Satz, den ich je zum Thema “Würde” gehört habe. Würdig sein im Sinne von großem Gewicht. Im Alltag nimmt es sich mit der Würde leider ernsthafter aus. Vorne an unserem Schriftenstand findet ihr eine Ausgabe des deutschen Grundgesetzes, in dem von der Unverletzlichkeit der Menschenwürde… Weiterlesen »Immer dann, wenn Mose eine Idee hat, warum er nicht würdig oder geeignet ist, kommt Gott mit einer konkreten Hilfestellung auf ihn zu.

Verbindungen und Verbundenheiten, die noch stärker sind als Views und Clicks und Likes.

Predigt MCC Köln, 13. Okt. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 17,11-19: „Die zehn Aussätzigen / Der dankbare Samariter“ Jakobus war sich unsicher, ob er das jetzt sagen durfte. Vielleicht durfte er es nicht mal denken – aber was sollte er machen, da dieser Gedanke nun mal in ihm aufgetaucht war. „I Don’t Like!“ durchfuhr es ihn in dem Augenblick, als er die Zehn hatte näherkommen sehen.… Weiterlesen »Verbindungen und Verbundenheiten, die noch stärker sind als Views und Clicks und Likes.

Geringschätzung ist das Gegenteil davon, das Geringe zu schätzen.

Predigt MCC Köln, 29. Sept. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 16,19-31: „Vom reichen Mann und vom armen Lazarus“ Diese Erzählung hat schon viele scheußliche Wirkungen entfaltet. Ob sich das bessert, wenn wir sie mit anderen Figuren besetzen? „Es war einmal ein junger Mann, frei von jeglichen Opferkulten und ganz auf der Höhe theologischer Entwicklungen. Jeden Tag genoss er sein Wissen über progressives Christentum und die Freude… Weiterlesen »Geringschätzung ist das Gegenteil davon, das Geringe zu schätzen.

Ein Platz auch für die, die ‚falsch‘ glauben oder ’nicht genug‘ glauben oder ‚zu viel anderes‘ glauben?

Predigt MCC Köln, 22. Sept. 2013 Ines-Paul Baumann Mt 22,1-14 & Lk 14,15-24 „Das Gleichnis vom großen Fest / vom königlichen Hochzeitsmahl“ Am 22. September im Jahre 86 nach Christus kam die Heilige Geist müde und erschöpft von ihrem Arbeitstag nach Hause. Sie hatte vielen Menschen Trost gespendet, sie an die Worte Jesu erinnert und mit der Wahrheit freigesetzt aus allerlei Lügengespinsten über ihr Selbstbild… Weiterlesen »Ein Platz auch für die, die ‚falsch‘ glauben oder ’nicht genug‘ glauben oder ‚zu viel anderes‘ glauben?

„Ich bin nicht ausgegrenzt. Wozu brauche ich einen Glauben, der aus realistischer Sicht zum Scheitern verurteilt ist?“

Predigt MCC Köln, 15. Sept. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 14,25-33 „Von Nachfolge und Selbstverleugnung“: Wie das eine das Gegenteil vom anderen ist. Es gibt Bibelstellen, die jede schön-seicht-lockere Gottesdienststimmung sofort in den Keller ziehen. Diese hier ist so eine. „Jesus will mir alles wegnehmen, was mir wichtig ist oder Spaß macht!“ „Wenn hier jetzt nur noch Platz ist für die ganz Entschlossenen, die nie zweifeln… Weiterlesen »„Ich bin nicht ausgegrenzt. Wozu brauche ich einen Glauben, der aus realistischer Sicht zum Scheitern verurteilt ist?“

Wo Glaube beugend und entmündigend wirkt, entspricht das nicht Gottes Willen.

Predigt MCC Köln, 8. Sept. 2013 Ines-Paul Baumann Lk 13,10-17 „Die Heilung einer verkrümmten Frau am Sabbat“ „Wenn ihr unser Chaos stört, dann stören wir eure Ordnung“, so lautet ein Motto unter Menschen, die ihre Gemeinschaft gerne anders „ordnen“ und gestalten als es eine öffentliche Ordnung sich manchmal wünscht. Sie wohnen zum Beispiel in Bauwägen oder organisieren Orte „für emanzipatorisches Denken, herrschafts- und gesellschaftskritische Politik,… Weiterlesen »Wo Glaube beugend und entmündigend wirkt, entspricht das nicht Gottes Willen.

(Nur) 10 Gebote? Schlechtes Zeichen für eine Online-Auktion, gute Zeichen einer Aktion Gottes.

Predigt MCC Köln, 1. Sept. 2013 Daniel Großer Manch ein Kind der Neuzeit mag bei den Worten “die Zehn Gebote” an eine wohl eher triste Online-Auktion denken. Dort bedeuten zehn Gebote für einen Artikel wohl eher nichts gutes und zeugen von Desinteresse am Artikel. Anders als bei einer Auktion bedeuten die Zehn Gebote im Jüdisch-Christlichen Kontext hingegen etwas anderes. Ich bin mir ziemlich sicher, dass… Weiterlesen »(Nur) 10 Gebote? Schlechtes Zeichen für eine Online-Auktion, gute Zeichen einer Aktion Gottes.

Anteilscheine zur Anteilnahme? Zu Geld, Gemeinde und Gemeinschaft.

Predigt MCC Köln, 11. August 2013 Ines-Paul Baumann Lk 12,22-34: „Vom falschen und rechten Sorgen“ „Ich kann es nicht mehr hören, wenn Pastoren über Geld predigen!“, seufzte Doris und rollte die Augen. „Es ist immer dasselbe. Als hätten wir noch nie gehört, dass Geld nicht glücklich macht. Die Kirchen hingegen scheint es sehr wohl glücklich zu machen, so oft wie wir darum gebeten werden! Dabei… Weiterlesen »Anteilscheine zur Anteilnahme? Zu Geld, Gemeinde und Gemeinschaft.

Was ich für mich behalten will, frisst mich auf.

Predigt MCC Köln, 4. August 2013 Ines-Paul Baumann Lk 12,13-21 („Der reiche Kornbauer“) Ich war selber verwundert, wie wenig ich das Gottesbild in Frage gestellt hatte, das mich aus dieser Geschichte immer ansprang. Zack, erscheint da Gott und sagt: „Du Narr, heute nacht bringe ich dich um.“ Ja was ist das denn? Ein Mal was Falsches beschlossen und schon hat Gott sein Urteil vollstreckt? (Ich… Weiterlesen »Was ich für mich behalten will, frisst mich auf.

„Alternativlose“ Erwartungen? Die Hörende ist nicht die Hörige!

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lukas 10,38-42 (Martha und Maria) „Alternativlos“ scheint ein Lieblingswort unserer Zeit zu sein. Was wird damit nicht alles „begründet“. Statt Wahlfreiheit bestimmt Wählerfrust den Handlungsrahmen. Wer vertritt noch den Glauben an andere Möglichkeiten? Wo sind neue Stimmen, andere Stimmen? Wo sind Widerspruch und Widersprüche gern gesehen oder gar gefördert? Ein paar davon liefert uns Lukas heute mit seiner Geschichte von… Weiterlesen »„Alternativlose“ Erwartungen? Die Hörende ist nicht die Hörige!

Nicht nur FÜR „die Falschen“, sondern auch DURCH „die Falschen“: Wenn wir da auf Gottes Liebe treffen, wo wir es am wenigsten erwartet haben.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 10,25-37 „Der barmherzige Samariter“ Ich glaube, uns ist manchmal gar nicht klar, was wir anstellen mit unseren Predigten und Bibelsprüchen. Es ist ja so was von klar, worauf diese Geschichte hinauslaufen soll. Nicht ganz so klar ist meistens, worauf das hinausläuft: Egal, wen aus der Geschichte wir als Modell anbieten, könnten wir Menschen zu Verlierern berufen. Der Priester und… Weiterlesen »Nicht nur FÜR „die Falschen“, sondern auch DURCH „die Falschen“: Wenn wir da auf Gottes Liebe treffen, wo wir es am wenigsten erwartet haben.

(CSD 2013:) „Es geht auch anders. Aber so geht es auch!“ Wir feiern, so oder so…

CSD-Gottesdienst 2013 Politurbühne, Köln Wir kommen aus (und unberührt von) unterschiedlichen Traditionen und Kulturen. Wir bringen unterschiedliche Erfahrungen, Gottesbezüge und Gottesdienstvorlieben (und -befürchtungen) mit. Lasst euch also nicht unter Druck setzen von dem, was eure Mitmenschen gerade sagen oder tun! Was WIR für den Gottesdienst vorbereitet haben, können nur Einladungen sein, es sind keine Vorgaben. Wenn alle um euch herum etwas mitmachen, was ihr nicht… Weiterlesen »(CSD 2013:) „Es geht auch anders. Aber so geht es auch!“ Wir feiern, so oder so…

Diese Revolution frisst ihre Kinder NICHT.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 10,1-9: Die Aussendung der Siebzig Muskel- und waffenstrotzende Männer mit Sonnenbrillen und grimmigem Blick, wahlweise in Anzügen oder Militäroutfit (und mit einer langhaarigen und langbeinigen Vertreterin der Damenwelt im Hintergrund): Die Helden vieler Videotheken-Schaufenster strotzen nicht gerade vor Widerstandskraft gegen Klischees. Aber nicht alle Helden haben ihren Status aufgrund ihrer vermeintlichen Männlichkeit; es gibt ja auch noch die Biene… Weiterlesen »Diese Revolution frisst ihre Kinder NICHT.

„Besessen“ oder besetzt? FIFA, Guantanamo, Prism, Homophobie und die „Einheit der Christen“: Ein Appell gegen alle Stimmen, die sich deiner Freiheit in den Weg stellen wollen.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 8,26-36: „Die Heilung des besessenen Geraseners“   Die FIFA steht in Brasilien derzeit nicht nur für die „Föderation des Verbandsfußballs“. Die Bevormundung und Bevorzugung der FIFA an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort vorbei sorgt für Empörung. Aus Sicht der Protestierenden steht die FIFA für Unterdrückung. Guantanamo ist nicht nur eine Stadt im Südosten Kubas. Guantanamo steht für die… Weiterlesen »„Besessen“ oder besetzt? FIFA, Guantanamo, Prism, Homophobie und die „Einheit der Christen“: Ein Appell gegen alle Stimmen, die sich deiner Freiheit in den Weg stellen wollen.

Wie könnte eine unseren Bedürfnissen und unserer Subkultur angemessene Körpersegnung aussehen?

Predigt MCC Köln Manfred Koschnick Mk 7,31-37: Die Heilung eines Taubstummen   Liebe Gemeinde! Es tut mir leid, dass ich nicht frei ohne Text predigen kann. Bitte entschuldigt. Ich möchte Euch mit Hilfe dieser Predigt zeigen, dass bei Jesus religiöses, seelisches und körperliches Geschehen manchmal eng ineinander greifen. Lässt man einen der drei Aspekte weg, wird man dem Menschen und vielleicht auch dem Anliegen Christi… Weiterlesen »Wie könnte eine unseren Bedürfnissen und unserer Subkultur angemessene Körpersegnung aussehen?

„Wir sind. So oder so.“ So lautet das Motto für den diesjährigen CSD in Köln. Christentum findet oft unter einem anderen Motto statt: „Wir sind. Und zwar genau SO.“

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 7,1-10: Der Hauptmann von Kapernaum (Lese-Tipp: Bibel in gerechter Sprache)   „Wir sind. So oder so.“ So lautet das Motto für den diesjährigen CSD in Köln: „Laut, bunt und vielfältig. Wir sind mehr als eine schrille Minderheit. Wir sind Frauen und Männer, Zahnarzt und Mechatronikerin, Mütter und Väter, Sohn und Enkelin, arm und reich, jung und alt, Moslem und… Weiterlesen »„Wir sind. So oder so.“ So lautet das Motto für den diesjährigen CSD in Köln. Christentum findet oft unter einem anderen Motto statt: „Wir sind. Und zwar genau SO.“

Von Kirche und Religion darf keine Furchtmacherei ausgehen.

Pfingsten, Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (Lesung: 2. Tim 1,6-14)   „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht“. Trotzdem kann es manchmal gut sein, sich zu fürchten. Furcht und Angst können angemessene und vernünftige Ratgeber sein. Insbesondere da sollte uns zum Fürchten sein, wo… Weiterlesen »Von Kirche und Religion darf keine Furchtmacherei ausgehen.

„Erst mal einen Kaffee“? Christi Wiederkunft lässt ganz schön auf sich warten. Ist Jesus ein Prokrastinierer, schiebt er etwas vor sich her?

Predigt MCC Köln Daniel Großer Christi Himmelfahrt   Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. Die Eigenschaft, etwas sofort zu erledigen, ist ein preußisches Ideal. Die Ungeduld der Deutschen und ihr Tatendrang (und -zwang) sind auf der ganzen Welt berüchtigt. Vielleicht ist der Text des Liedes ja gerade deswegen so lustig, denn die Sängerin Sandra Kreisler wendet sich gegen Stress und Hektik.… Weiterlesen »„Erst mal einen Kaffee“? Christi Wiederkunft lässt ganz schön auf sich warten. Ist Jesus ein Prokrastinierer, schiebt er etwas vor sich her?

Seit ich denken kann, leide ich unter einem zornigen, hassenden Gott.

Predigt MCC Köln Daniel Großer Begrüßung “Aber ich will!!”, schreit ein Kind an der Kasse des Supermarktes. Die Kasse steht voller bunter Dinge, da sind Zeitschriften, Schokoladentäfelchen, Kaugummies, Kuscheltiere und viele viele andere Dinge, die Kindern Freude bereiten. Das Kind fängt an zu schreien und bekommt davon nach einer Weile einen roten Kopf. Die Eltern des Kindes haben sichtlich Mühe, es an der Kasse vorbei… Weiterlesen »Seit ich denken kann, leide ich unter einem zornigen, hassenden Gott.

„Ich habe genug!“

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Joh 21,1-14: Erscheinung des Auferstandenen vor den Jüngern am See Tiberias   ‚Um ein Haar wäre ich so berühmt geworden wie Thomas, der Zweifler. Der, der nicht glauben konnte, dass Jesus den anderen als Auferstandener begegnet war. Thomas ist dank seiner Zweifel in die Geschichte eingegangen, und mit ihm dieser oft zitierte Ausspruch Jesu:“Selig sind, die nicht sehen und doch… Weiterlesen »„Ich habe genug!“

Von „Frau“ zu „Maria“: Individuelle Vielfalt statt Schubladen (auch in unseren Gotteserfahrungen)

Ostern, Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Joh 20,11-20 und andere Begegnungen mit Auferstehung und dem Auferstandenen.   Können aufgeklärte Menschen den Geschichten von der Auferstehung wirklich Glauben schenken? Warum geben sich so viele religiöse Menschen so sicher, überzeugt und selbstgewiss? Sollten wir nach 2000 Jahren Kirchengeschichte nicht etwas mehr Zögern, Kritik und Fragen an den Tag legen? Können sich Christen und Christinnen wirklich in allem… Weiterlesen »Von „Frau“ zu „Maria“: Individuelle Vielfalt statt Schubladen (auch in unseren Gotteserfahrungen)

Ent-Täuschung vergifteter Gottesbilder. (Der „wertlose“ Feigenbaum hat nicht Schicksalsschläge „verdient“, sondern eine besonders gute Versorgung!)

Predigt MCC Köln, 10.03.2013 Ines-Paul Baumann Lk 13,1-9 Zwei Menschen sind mit HIV infiziert. 2308 andere nicht. Zwei Frauen sind an Brustkrebs erkrankt. Acht andere nicht. Vier Frauen erleben häusliche Gewalt. Sechs andere nicht. Drei lesbische Paare haben es geschafft, Regenbogenfamilien zu gründen. Bei drei anderen will es einfach nicht klappen mit eigenen Kindern. Ein Reisebus fährt gegen einen Autobahnpfeiler. 10 Reisende, die auf der… Weiterlesen »Ent-Täuschung vergifteter Gottesbilder. (Der „wertlose“ Feigenbaum hat nicht Schicksalsschläge „verdient“, sondern eine besonders gute Versorgung!)

Abendmahl ist kein Schlusspunkt, es ist Doppelpunkt: Ab hier geht’s los.

Andacht MCC Köln Daniel Großer 1. Mose 18,1-14: Gott zu Gast bei Abraham Es gibt nicht viele Dinge, die ein Baby kann. Genau gesagt kann es 5 Dinge: Es kann seine Väter und Mütter in seinen Bann ziehen, seine Windeln füllen, schlafen, schreien und essen. Und essen muss ein Baby besonders zu Beginn ständig, damit es wachsen und sich entwickeln kann. Hungrigen Menschen sagt man… Weiterlesen »Abendmahl ist kein Schlusspunkt, es ist Doppelpunkt: Ab hier geht’s los.

Jesus bloggt über Klischees und sein schief gegangenes Outing

Predigtgedanken MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 4, 14-30: Jesu Predigt in Nazareth und die Ablehnung Jesu in seiner Heimat   Als Jesus endlich ein ruhiges Plätzchen unter einem Feigenbaum gefunden hatte, klappte er das Laptop auf und öffnete sein E-Mail-Postfach. Nachdem er den ganzen Müll an Penisvergrößerungen, Potenzmitteln, PIN-Abfragen, Passwort-Bestätigungen, Online-Casinos und lebensverlängernden Pillen aussortiert hatte, blieben fünf Mails übrig. Jesus überflog die Mail-Anfänge. „O… Weiterlesen »Jesus bloggt über Klischees und sein schief gegangenes Outing

Gedanken zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Predigtgedanken MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 10,25-37: Der barmherzige Samariter   ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ „Früher habe ich mit den Türken bei uns auch nicht viel anfangen können. Ich hielt sie für aggressiv, bildungsfern, integrationsunwillig und frauenverachtend. Ich verstand nicht, warum so viele von denen in unserem Land leben müssen.“ Die Frau auf dem Podium hätte aus dem Fernsehen sein können: jung, blond, lange Haare, gut aussehend, sicher… Weiterlesen »Gedanken zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Ich bin dagegen, Menschen gegen ihren Willen und unter Einschränkung ihrer Lebensmöglichkeiten einzufangen.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mk 1,14-20: Umkehr, Nachfolge, Menschenfischer   Alan Redpath hatte zwei Töchter. Sie liebten es, ihn zu bestürmen und zu umschwärmen, wenn er abends nach Hause kam. Als er eines Abends durch die Tür trat, rannten die beiden auf ihn zu. Eine schnappte sich sein Bein und umarmte es mit aller Kraft. Er schnappte sich die andere Tochter und hob sie… Weiterlesen »Ich bin dagegen, Menschen gegen ihren Willen und unter Einschränkung ihrer Lebensmöglichkeiten einzufangen.

Hinfort mit den Ritualen zur Selbsterniedrigung und Selbsterhöhung.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Joh 2,1-12: Die Hochzeit in Kana mit dem „Weinwunder“ Es war später Nachmittag, als Johannes anrief. „Ich habe mit dem dritten Kapitel meines Evangeliums angefangen! Ich hatte eine super Idee!“ Johannes klang ganz aufgekratzt. So war er selten. Es musste eine sehr gute Idee gewesen sein. Normalerweise war er ein sehr nachdenklicher und innerlicher Mensch, geradezu zärtlich, manchmal etwas melancholisch,… Weiterlesen »Hinfort mit den Ritualen zur Selbsterniedrigung und Selbsterhöhung.

Frei erfunden, unlogisch, abgekupfert, widersprüchlich. Völlig richtig.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mt 2,1-12: Die Weisen aus dem Morgenland Frei erfunden, unlogisch, abgekupfert, widersprüchlich: Diese Geschichte ist so wertvoll, weil sie so vielem widerspricht, was den christlichen Glauben angeblich so wertvoll macht. 1. Teile dieser Geschichte sind frei erfunden und unlogisch. – König Herodes mag machtbesessen und brutal gewesen sein, aber dumm und naiv war er nicht. Die Fremden, die in seinem… Weiterlesen »Frei erfunden, unlogisch, abgekupfert, widersprüchlich. Völlig richtig.

Stört, was euch stört! Gegen Gehorsam, Leistungsdruck und Erfolgszwang, nicht nur bei Religion.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 2,40-52: Der zwölfjährige Jesus im Tempel „Dein Sohn ist völlig verzogen!“ Eigentlich sagte Josef immer „unser Sohn“, wenn er mit Maria über Jesus sprach. Aber wenn er wütend war, war es ganz klar Marias Sohn. „Nun suchen wir deinen Sohn schon seit drei Tagen! Wo kann er nur sein, wo will er denn hin? Manchmal verstehe ich ihn einfach… Weiterlesen »Stört, was euch stört! Gegen Gehorsam, Leistungsdruck und Erfolgszwang, nicht nur bei Religion.

„Verurteile deinen Nächsten wie dich selbst“? Plädoyer für eine christliche Einübung von Selbstliebe.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Sei wie eine Brunnenschale, die zuerst das Wasser in sich sammelt und es dann überfließend weitergibt. (Bernhard von Clairvaux) Lk 10,25-37: Der barmherzige Samariter „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ gilt als eines der für Christen zentralen Gebote. „Wer ist mein Nächster?“, lautete die fast charmante Rückfrage an Jesus in den Evangelien – heute würden die meisten sicher erst mal… Weiterlesen »„Verurteile deinen Nächsten wie dich selbst“? Plädoyer für eine christliche Einübung von Selbstliebe.

Als Gott sich nicht darum scherte, ein eifersüchtiger Gott zu sein.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lk 15,1+2.11-32: Vom verlorenen Sohn Es nahten sich ihm aber allerlei Muslima und Buddhisten, New Age-Anhänger und Agnostikerinnen, um ihn zu hören. Und die Fernsehprediger und Glaubenshüterinnen murrten und sprachen: „Dieser nimmt die Nichtchristen an und isst mit ihnen.“ Und Jesus sprach: 1) Ein Mensch hatte zwei Söhne. Karl, der jüngere von ihnen, sprach zu dem Vater: „Gib mir, Vater,… Weiterlesen »Als Gott sich nicht darum scherte, ein eifersüchtiger Gott zu sein.

Weltuntergänge: Aufruf zum Widerstand statt Einschüchterung

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mk 13,1-8: Apokalypse – Jesu Rede über die Endzeit „Es ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen, und ich fühl mich wohl“, sangen REM 1987. Das ist 25 Jaher her, und allein seitdem gab es mehrere Weltuntergänge. Der nächste steht uns übrigens Ende diesen Jahres bevor, wie uns manche anhand des Maya-Kalenders versichern. Gerade letzte Woche habe ich… Weiterlesen »Weltuntergänge: Aufruf zum Widerstand statt Einschüchterung

Nicht die christliche Variante vom Komasaufen: Komaspenden

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mk 12,38-44: Warnung vor den Schriftgelehrten und das Scherflein der Witwe „Betrinkt euch für einen guten Zweck und ohne Rücksicht auf Verluste!“ Wenn wir als MCC dazu aufrufen würden, würde das sofort auffallen und alle würden empört darauf hinweisen: Achtung, die MCC bietet ein Mal die Woche eine Party an mit Flatrate auf Alkohol mit Komasaufen! Das geht ja wohl… Weiterlesen »Nicht die christliche Variante vom Komasaufen: Komaspenden

Halloween, Zombies, Lazarus und alles, was in dir vergraben ist: Ein Zuruf

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann „“Komm heraus!“ Joh 11,31-44 (Die Auferweckung des Lazarus) Prolog Mit Lazarus könnte Halloween glatt ein lustiges und bedeutsames Fest sein, das vom Christentum hätte erfunden werden können: Alle laufen rum wie Tote, mit Bandagen am ganzen Körper und geschminkt, als wären sie schon vier Tage am Verfallen, und um Mitternacht rufen alle nicht „Süßes oder Saures“, sondern: „Komm heraus, Lazarus!“… Weiterlesen »Halloween, Zombies, Lazarus und alles, was in dir vergraben ist: Ein Zuruf

Alle reden immer vom Wunder Jesu – ich wunder mich am meisten über mich selbst.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann „Fass Mut, steh auf, er ruft dich!“ Mk 10,46-52 (Die Heilung eines Blinden bei Jericho) Alle reden immer vom Wunder Jesu – ich wunder mich immer noch am meisten über mich selbst. Ich mein, dass Jesus Wunder tut, das ist ja nun keine so große Überraschung. Das kann man bei Gottes Wirken ja wohl durchaus mal erwarten. Aber was ICH… Weiterlesen »Alle reden immer vom Wunder Jesu – ich wunder mich am meisten über mich selbst.

„Master & Servant:“ Bedienst du noch oder dienst du schon?

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mk 10,42-45 & Joh 13,6-17 Wir sehen zwei Fotos (beide Szenen sind gestellt), die eine ähnliche Situation darstellen: Beide Bilder zeigen ausschließlich erwachsene, gesund erscheinende, weiße Männer. (Das war ausnahmsweise mal Absicht, denn eine Vielfalt an Geschlechtern oder Hautfarben oder Ethnien oder Leistungsunterschieden würde hier ablenken von dem strukturellen Unterschied, der diese beiden Bilder ausmacht – der allerdings gerade in… Weiterlesen »„Master & Servant:“ Bedienst du noch oder dienst du schon?

Wenn du dir manchmal unsicher bist, ob Gott dich hört (und ob du sie hörst)

Predigt MCC Köln Daniel Großer Auftakt Normalerweise legen wir bei der MCC großen Wert darauf, den Menschen Mut zu machen, die Gnade Gottes aufzuzeigen, Krampf und Druck aus unserem Leben herausnehmen. Wir geben uns Mühe, falsche Gottesbilder aufzudecken, theologische Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, und immer wieder betonen wir die Liebe Gottes zu uns, ihren Menschen. Wir verkünden die gute Nachricht, dass Gott die… Weiterlesen »Wenn du dir manchmal unsicher bist, ob Gott dich hört (und ob du sie hörst)

So queer ist die Heilige Geist.

Videopredigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser. (Gen 1,1-2)Sendest du, Gott, deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen / und du erneuerst das Antlitz der Erde. (Psalm 104,30) (Auf einer Bank sitzend; neben sich einen bis an… Weiterlesen »So queer ist die Heilige Geist.

Wie viel von dir wird als „wertlos“ und „unchristlich“ abgetan… (Verheißung, Teil III: „Tue ich genug?“ Was ist unser Anteil?)

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Das Reich der Himmel gleicht einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker. (Mt 13,44) (In Arbeit vertieft, dreckige Handschuhe, gebückt schuftend, erblickt die Gemeinde:) Oh, was macht ihr denn alle hier? Ihr habt doch nicht etwa was gesehen –… Weiterlesen »Wie viel von dir wird als „wertlos“ und „unchristlich“ abgetan… (Verheißung, Teil III: „Tue ich genug?“ Was ist unser Anteil?)

Eher bricht Gott ihr Wort, als dass sie dein Herz bricht. (Verheißung, Teil II: Großer Plan? Bedienungsanleitung für den Glauben? Fehlanzeige.)

Predigt MCC Köln Daniel Großer Vielleicht habt ihr es einmal selbst erlebt, vielleicht kennt ihr solche Menschen: Sie sind begeistert für Jesus! Sie sind volle Kanne für Gott! Ihre Augen leuchten. Sie sitzen auf der Straße und singen Lobpreislieder, sie tragen bunte Bänder in der Bibel. Es ist der Zauber der ersten Begeisterung für Gott, die Zeit, in der sie alles umkrempeln möchten, in der… Weiterlesen »Eher bricht Gott ihr Wort, als dass sie dein Herz bricht. (Verheißung, Teil II: Großer Plan? Bedienungsanleitung für den Glauben? Fehlanzeige.)

Warum die Frohe Botschaft nicht immer froh macht (und trotzdem gilt). (Verheißung, Teil I: Gottesnähe inmitten ‚unpassender‘ Gefühle und Begebenheiten.)

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. Apg 2,30 Im Folgenden tauchen hier vorne ein paar Worte auf, die im Zusammenhang mit Glaube und Christentum oft als Versprechen angesehen werden. Also quasi die Dinge, mit den Gott alle Gläubigen beschenkt. Wer richtig glaubt und richtig lebt,… Weiterlesen »Warum die Frohe Botschaft nicht immer froh macht (und trotzdem gilt). (Verheißung, Teil I: Gottesnähe inmitten ‚unpassender‘ Gefühle und Begebenheiten.)

Die Frage nach einem Gottesdienst müsste dann nicht sein: „Kommen die wieder? Wann treten sie bei?“ Sondern: „Hat der Gottesdienst ihnen geholfen, mit der Güte Gottes zu rechnen?“

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Viele verlassen sich auf ihre schnellen Pferde und die starken Muskeln ihrer Krieger; sie alle sind dem HERRN zuwider. Doch seine Freude hat er an Menschen, die ihn ehren und ihm gehorchen und die mit seiner Güte rechnen. Psalm 147,10+11 „Was Ines-Paul wohl heute predigt?“ Simone saß entspannt in ihrem Stuhl, mit offenen Ohren und offenem Herzen. Irgendwie hatte sie… Weiterlesen »Die Frage nach einem Gottesdienst müsste dann nicht sein: „Kommen die wieder? Wann treten sie bei?“ Sondern: „Hat der Gottesdienst ihnen geholfen, mit der Güte Gottes zu rechnen?“

Wenn Gott das Blatt wendet. Ein Beispiel aus der Geschichte.

Predigt MCC Köln Daniel Großer Wie alle Psalmen gehört Psalm 147 zum Alten Testament, also zum ältesten Teil der Bibel, das den gemeinsamen Kern des Christentums und Judentums begründet. Das AT beschreibt die Geschichte Gottes mit dem Volk Israel, und es ist inzwischen ca. 2200 Jahre alt. Anhand einiger Fragen wollen wir gemeinsam die Wurzeln des Psalms entdecken. Weltgeschichte Das Buch der Psalmen wurde über… Weiterlesen »Wenn Gott das Blatt wendet. Ein Beispiel aus der Geschichte.

Wenn du im Glauben auf der Strecke geblieben bist.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mt 25,1-13: „Das Gleichnis von den Brautjungfern“ Der Text war perfekt: Die Assoziation einer Liebesbeziehung, Öl für die Leuchten, und Menschen, die sich auf den Weg machen. Wäre da nur nicht der Inhalt von dem Text. Zu der Zeit, als ich Christ wurde (im Sinne von: Ich lasse mich tatsächlich ein auf das, was ich von Gott weiß), stand mir… Weiterlesen »Wenn du im Glauben auf der Strecke geblieben bist.

Wollen ohne Wohlwollen? Raus aus ungesunden Strukturen, hin zu gesunder Gemeinschaft!

Text-Meditation MCC Köln Ines-Paul Baumann Mk 10,35-40: „Vom Herrschen und Dienen“ (Alle bekommen ein Streichholz überreicht – ein ganz klassisches Streichholz mit rotem Zündköpfchen.) Manchmal tragen wir ein Wollen mit uns herum, das nicht wohlwollend gesonnen ist. Wir wollen etwas, das nicht dem Wohl unserer Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen oder zu Gott dient. Jede und jeder von uns trägt so etwas mit… Weiterlesen »Wollen ohne Wohlwollen? Raus aus ungesunden Strukturen, hin zu gesunder Gemeinschaft!

Das Normale ist längst nicht mehr gottgegeben.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Mose-Bücher & Josua 17: Fünf Töchter kämpfen um Gleichberechtigung im Erbrecht. 4 Mose 27,1-11 Wir sind hier ganz am Anfang in der Bibel. Nicht irgendwo im Neuen Testament, wo Jesus schon Frauen und Männer gleich behandelt. Ganz am Anfang. Hier sind Männer noch Männer und Frauen sind Frauen. Es gibt eine klare Trennung, und es ist klar, wer wie zu… Weiterlesen »Das Normale ist längst nicht mehr gottgegeben.

Wollen wir Jesus dienen oder unseren Gewohnheiten? Wenn Glaubende und Kritiker durch ihre schiere Masse und ihre Konzentration auf Bewährtes den Weg zu Jesus versperren, braucht es Störenfriede und Sonderlinge.

Predigt MCC Köln Ines-Paul Baumann Lesung: Lk 5,17-26 Diesmal saß die Älteste Darlenia Garnia vor einem besonders harten Fall. Sie hatte schon so manche Konflikte in Gemeinden betreut, aber dieses Mal ging es nicht nur um interne Meinungsverschiedenheiten. Massen an Menschen hatten den Vorfall mitbekommen. Unglaublich viele Menschen hatten sich um das kleine Haus gedrängelt, um Jesus zu erleben. Damit war nicht zu rechnen gewesen.… Weiterlesen »Wollen wir Jesus dienen oder unseren Gewohnheiten? Wenn Glaubende und Kritiker durch ihre schiere Masse und ihre Konzentration auf Bewährtes den Weg zu Jesus versperren, braucht es Störenfriede und Sonderlinge.

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