[MCC Köln]

Menschen – Christus – Community

Brecht die Macht der Theologen

Predigt MCC Köln, 26. August 2018
Madeleine Eisfeld

Gal 5,25-26 Gal 6,1-3.7-10

Und da ist er wieder, jener Geist, der in Wahrheit eine Geistin ist. Sechsmal kommt in diesem Text der Begriff Geist vor, das ist schon enorm. Paulus beschwört das Volk der Galater, sich dieser göttlichen Urkraft anzuvertrauen.

Wir wollen uns zunächst das Umfeld ansehen und die Gründe beleuchten, weshalb dieser Brief überhaupt entstanden ist.
In diesem Schreiben wendet sich Paulus an ein ganzes Volk. Er kennt die Galater persönlich, zweimal hat er sie bisher besucht. Seine Mission trägt reiche Früchte, dieses Volk scheint gut mit der Botschaft des Evangeliums umgehen zu können.
Doch dann gibt es Grund zur Sorge. Judaisten sind eingedrungen, also die erklärten Gegner des Paulus, und sie verkünden eine völlig andere Lehre. Die Freiheit des Evangeliums droht in jüdisches Gesetzeswesen zurückzufallen. Denn die Judaisten vertreten die Ansicht, dass ein Mensch zunächst zum jüdischen Glauben konvertieren muss, also verpflichtet ist, das Gesetzt einzuhalten, den Sabbat zu feiern, Fasten-und Speisegebote zu beachten und vor allem sich beschneiden zu lassen. Erst dann sei er reif für die Botschaft des Evangeliums.
Wieder einmal werden hier ausschließlich die Männer angesprochen, da Frauen nicht als Personen galten und demzufolge auch keine Persönlichkeit besaßen, die es ihnen etwa gestattet hätte, eine Religion frei zu wählen. Frauen hatten schlicht und einfach das zu tun, was ihre Männer befahlen.
Doch das soll hier nicht Thema der Predigt sein.

Paulus widerspricht den Judaisten und ihren Forderungen entschieden.
Eine heikle Frage, an der sich die Geister scheiden. Dürfen Heiden missioniert werden, dürfen sie das Evangelium annehmen, ohne sich vorher dem jüdischen Glauben angeschlossen zu haben?
Darüber herrschte unter den Aposteln alles andere als Einigkeit. Ständig wird darüber gestritten.
Die kleine Schar ist in drei Lager gespalten:
Erstens: das Lager um Paulus. Der befürwortet eine Mission bei heidnischen Völkern ohne wenn und aber, ohne Vorbedingungen.
Zweitens: Das Lager um Petrus, das einen Mittelweg sucht.
Drittens: Das Lager um Jakobus den Älteren, der das Evangelium zunächst nur für die Anhänger der Jahwe-Religion, also die Juden, reservieren will und für Heiden, die sich der neuen Gemeinschaft anschließen wollen, harte Bedingungen stellt.

An dieser Tatsache können wir erkennen, dass die spätere konfessionelle Spaltung des christlichen Glaubens bereits hier seinen Ausgang nahm. Schon die Urgemeinde war in mindestens drei Lager gespalten, die sich alle im Besitz der Wahrheit wähnten.
Die Mär von der holden Einigkeit unter den Aposteln und der einen, allgemeinen, heiligen katholischen Kirche, die hier ihren Ursprung hat, dem Hort der Rechtgläubigkeit, von dem sich dann im Laufe der Zeit immer wieder ketzerische Bewegungen abspalteten, die einen Irrglauben verbreiteten, glaubt heute kein Mensch mehr.
Die heilige und einige Urkirche hat es nie gegeben. Vielmehr gab es von Anfang an gleichstarke, gleichberechtigte und miteinander konkurrierende Strömungen, die in teilweise heftigen Auseinandersetzungen um die Wahrheit rangen.
Paulus und Jakobus gerieten des Öfteren hart aneinander.
Ich kann Jakobus absolut verstehen. Er war Jesu leiblicher Bruder, kannte ihn von Kindesbeinen an. Bei wem wäre also das Erbe der Frohbotschaft besser aufgehoben als bei einem Familienmitglied?
Der Umstand, dass Jakobus diesen anmaßenden, aufbrausenden und ausgesprochen fehlbaren Petrus vor die Nase gesetzt bekommt, ist schon ein starkes Stück. Das verkraftet er zähneknirschend. Immerhin war Petrus von Anfang an dabei, kannte Jesus womöglich auch schon von Jugend an.
Nun aber kommt mit Paulus einer daher, der Jesus zu Lebzeiten noch nicht einmal persönlich begegnet ist. Das einzige, was er vorzuweisen hat, ist dieses angebliche, höchst fragwürdige, sonderbare Damaskuserlebnis, von dem es, außer seinen eigenen Aussagen, keinerlei weitere Zeugenberichte gibt.
„Du willst mir etwas über Jesus erzählen? Das ist lachhaft!“ Jakobus Reaktion ist nur allzu verständlich.
Doch andererseits erkennt Paulus von Anfang an, worum es geht. Nicht selten sieht ein Außenstehender besser als ein Angehöriger, der einer gewissen Befangenheit anhängt.
Das Evangelium gehört allen Menschen. Es ist der ganzen Welt, dem ganzen Erdkreis verkündet und nicht an ein bestimmtes Volk gebunden. Das Gesetz ist erfüllt, es ist vollendet. Das Evangelium tritt an seine Stelle. Ohne das Gesetz vollständig abzulösen. Wer weiter nach dem Gesetz leben möchte, kann das selbstverständlich tun und auf diese Weise den Weg zur Seligkeit finden.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Worum es hier auf keinen Fall geht, ist die Frage, ob die Galater Christen werden können. Die Bezeichnung ‚Christen‘ gab es zu jener Zeit überhaupt noch nicht, auch Paulus verwendet sie nirgends. Zu der Zeit, als er den Galaterbrief schrieb, also etwa um 55 n.Chr., sahen sich die Anhänger Jesu wie selbstverständlich als Teil der jüdischen Gemeinschaft. Sie gingen in den Tempel, um ihre Opfer darzubringen, nahmen am Gottesdienst in der Synagoge teil, feierten den Sabbat und hielten sich an Speisevorschriften.
Nebenbei trafen sie sich in kleinen Hausgemeinschaften, um über die Lehre Jesu zu reden, ihre Erinnerungen auszutauschen und das Abendmahl zu feiern.
Auch Paulus bezeichnete sich bis zu seinem Tod als Jude und wäre nie auf die Idee gekommen, etwas anders sein zu wollen.
Wenn es zu jener Zeit eine Selbstbezeichnung der Anhänger Jesu gab, kann als die am häufigsten verwendete Anrede ‚Nazarener‘ angenommen werden. Die Nazarener, eine neue liberale und tolerante Strömung innerhalb der jüdischen Religion.
Die Absonderung setzte nach dem ersten jüdischen Krieg und der damit verbundenen Tempelzerstörung im Jahre 70 n. Chr. ein. Erst ab diesem Zeitpunkt kann von einem Sonderweg der Anhänger des Evangeliums gesprochen werden. Da lag Jesu Kreuzigung bereits 40 Jahre zurück in der Vergangenheit.

Die Frage, der wir uns als nächstes zuwenden: Wer waren eigentlich diese Galater? Was war das für ein Volk? Wie kamen sie zum Evangelium?
Es handelt sich dabei um ein keltisches Volk. Ihr Siedlungsgebiet lag auf dem Territorium der heutigen Türkei etwa in der Gegend von Ankara.
Das geheimnisumwitterte Volk der Kelten war um etwa 800 v. Chr. aus den Weiten des mittleren Ostens nach Europa eingewandert. Sie nahmen nach und nach große Teile in Besitz und mischten sich mit der dort ansässigen Urbevölkerung. Das geschah weitgehend auf friedlichem Wege.
Ihre Siedlungsgebiete waren über ganz Europa verteilt und reichten von Spanien im Westen bis in die Türkei und den Nahen Osten. Besonders prägend war ihre Kultur in Irland, der keltischen Nation schlechthin, den Britischen Inseln und Frankreich.
Sie bildeten vor allem eine Kulturnation mit gleicher Sprache, Religion und kultureller Identität, jedoch keine politische Einheit wie später etwa die Römer.
Von einem einheitlichen keltischen Staat kann demzufolge keine Rede sein. Vielmehr eine lockere Föderation von lokalen, voneinander unabhängigen Staaten, in einer Art losem Netzwerk miteinander verbunden.
Die Kelten waren sehr spirituell ausgerichtet und empfänglich für mystische Erfahrungen.
Sie glaubten an die Unsterblichkeit der Seele und an ein Weiterleben nach dem Tod.
Neuen religiösen Vorstellungen standen sie sehr aufgeschlossen gegenüber.

Das Evangelium fiel auf fruchtbaren Boden, wies dessen Botschaft doch große Ähnlichkeit mit der keltischen Religion auf.
Aus diesem Grund konnte sich die Botschaft auf unkomplizierte Art weiterverbreiten und stieß kaum auf nennenswerten Widerstand.

Mit der von den Judaisten vertretenen Anschauung einer Gesetzesreligion konnten sie hingegen sehr wenig anfangen. Sie sind dem entsprechend verunsichert und wenden sich deshalb an Paulus mit der Bitte um Aufklärung.
Der gibt ihnen eine eindeutige Handreichung, aus der hervorgeht, worum es sich bei der Botschaft des Evangeliums handelt.
Für Paulus steht zweifelsohne fest: Das Evangelium steht über dem Gesetz.
Es ist die Erfüllung des Gesetzes. Wie bereits Jesus verkündet hatte.
Die Aussagen sind eindeutig.
Da ist nicht die Rede davon, etwa eine neue Kirche zu gründen oder etwaige Strukturen zu schaffen, es geht zunächst einmal um rechte Handlungsweisen in konkreten Situationen.
„Einer trage des Anderen Last!“ In der Bibel in gerechter Sprache wird es mit „Tragt eure Lasten gemeinsam!“ übersetzt. Dieses häufig verwendete Zitat fiel mir sofort in die Augen. Wie kein anderes bringt es den Inhalt der Botschaft zum Leuchten.
In dieser Hinsicht folgt Paulus noch ganz den Spuren Jesu, dem Jesus der Bergpredigt, einem Jesus, wie er ursprünglich und unverfälscht lehrte und handelte. Nicht jenes in den Himmel erhobenes Konstrukt, dessen er sich später bediente.
Das Evangelium ist hier noch ganz Frohbotschaft mit einer befreienden Aussage
voller Hoffnung, Zuversicht und von Liebe getragen.
Zu dieser Zeit ist die Botschaft Jesu weit davon entfernt, zu jener finsteren Drohbotschaft zu mutieren, die Menschen an den Rand drängt, ausgrenzt oder gar vernichtet.

Als Paulus diese Zeilen schrieb, hofften die Anhänger Jesu auf die Parusie, also das Hereinbrechen der baldigen Wiederkunft Christi. Des verheißenen Messias und Retters. Erwartungsvoll blickten sie der Zukunft entgegen.
Wozu eine neue Organisation schaffen mit festen Strukturen und neuen Gesetzen und Geboten?
Wenn sich das Reich Gottes schon morgen auf Erden erfüllt, gelten eh völlig neue Normen. Normen, die einen spirituellen Tiefgang öffnen, von denen Menschen unter normalen Bedingungen nicht einmal zu träumen wagen.
Den Blick weit in den Himmel gerichtet, hofften die Menschen beständig auf das Wunder.
Als offensichtlich wurde, dass jenes Wunder ausblieb, galt es sich Gedanken zu machen, wie es weiter gehen soll. Nun wurden neue Strukturen unausweichlich.

Auch die Denkweise des Paulus ist zu jener Zeit noch auf die Parusiehoffnung ausgerichtet. Die versucht er den Galatern zu vermitteln.
Wie alle keltischen Völker vertraten auch die ein nicht-duales Weltbild. Sakrales und Profanes bildeten bei ihnen eine Einheit, im Gegensatz zu Römern und Griechen, die sich zu dieser Zeit bereits ein dualistisches Weltbild angeeignet hatten. Auch die jüdische Gesetzesreligion lebt seit vielen Generationen nach dieser Sichtweise.
Jesus begehrt dagegen auf. Er erkennt den Schaden, den dualistisches Denken in den Seelen anrichtet. Er versuchte, die Menschen zurückzurufen zur alten Weisheit. Jene Weisheit, die bei den keltischen Völkern noch lebendig ist.
Paulus setzt auf seine ihm eigene Art an.

Seine Botschaft an die Galater könnte wie folgt aussehen:

Erstens: Die Galater müssen sich nicht dem jüdischen Gesetz unterwerfen, um Anhänger der Lehre Jesu werden zu können. Das Evangelium ist an alle Menschen gerichtet, es sprengt nationale und territoriale Grenzen.

Zweitens: Die Galater brauchen keine neue Religion zu schaffen, um nach den Geboten Jesu zu leben. Das Evangelium ist keine Anweisung für neue Dogmen, Rituale oder Strukturen, sondern vielmehr eine Lebensschule. Die Menschen sollen sich durch ein bestimmtes Verhalten auszeichnen. Liebe, Harmonie und Verständigung, gegenseitige Hilfe und Akzeptanz soll deren Grundlage sein.

Drittens: Um dem Evangelium in der rechten Weise folgen zu können, gibt Paulus den entscheidenden Rat: „Wenn wir aus der Geistkraft leben, dann wollen wir der Geistkraft auch folgen.“ Sie ist Garant für das neue Bewusstsein. Die Geistkraft, das ist die Ruah, die mütterliche göttliche Energie, die alles durchdringt. Die alles in allem ist. Wer ihr folgt, ist in sicheren Händen.

Jesus ist ihr Verkünder. Den Galatern ist diese Form der Verehrung nicht unbekannt, sie sind Kelten, und das, was bei den Juden die Geistkraft ist, die Ruah, die Schechina, die Chochma, ist bei den Kelten die Erdgöttin, der sie seit Generationen huldigen.
Jetzt beginnen wir zu verstehen, warum sich der christliche Glaube bei keltischen Völkern so leicht hat durchsetzen können. Bei den Galatern, wie einige Jahrhunderte später bei den Iren. Die Iren entwickelten etwa vierhundert Jahre nach Paulus eine ganz eigene Art christlicher Glaubenslehre. Indem sie alte keltische Mythologie mit dem neuen Glauben verbanden. Ein Synkretismus von besonderer Art. Die keltische Kirche unterschied sich in einigen Inhalten ganz erheblich von der römischen. Für reichlich Konfliktstoff war für einige Jahrhunderte gesorgt, bis der keltische Geist der Freiheit dem römischen Dogma weichen musste.
In den Augen der Kelten war die gesamte Natur von der Geistkraft durchdrungen und belebt. Alles bildete ein großes Ganzes, und der Mensch war Teil davon. Der göttliche Hauch breitete sich über das ganze Land, und alle Wesen konnten ihn gleichsam mit jedem Atemzug inhalieren.
Alte heidnische Kultobjekte wurden nicht von Fanatikern zerschlagen, sondern einfach umgewidmet. Man ritzte in ein altes Steinheiligtum einfach ein kleines Kreuz und schon war es seiner neuen Bestimmung übergeben. Im alten Irland kam es vor, dass christliche Eremiten und heidnische Priester gemeinsam an den alten Steinen beteten. Eine frühzeitliche Ökumene, segensreich für das ganze Land.

Ein weiterer wesentlicher Grund für die Beliebtheit des christlichen Glaubens bei den Kelten lag in der Person Jesu selbst.
Wer war Jesus? Was war er?
Jesus war ein Geschichtenerzähler, Jesus war ein Dichter. Und Dichter standen bei den keltischen Völkern ganz oben, was das Ansehen betraf. Kaum ein Volk brachte seinen Dichtern so viel an Ehrfurcht und Anerkennung entgegen wie etwa die Iren. Und bei den Galatern ist es nicht viel anders gewesen.
Dieser Jesus, das ist einer von uns. Der versteht uns. Der spricht unsere Sprache. Seine Gleichnisse sprechen direkt in unser Herz. Da steckt echtes Leben drin.
Gleichnisse bilden für Jesus die einzig angemessenen Sprachform, um zu sagen, was von Gott her zu sagen ist. Diese Sprache lädt ein, anstatt auszugrenzen. Sie richtet den Menschen auf, statt in abzurichten. Sie dient dem Verstehen, statt dem Verurteilen. Es wird uns somit möglich, Gott mitten im Leben zu entdecken, aus dem Blickwinkel ganz einfacher Menschen
Das sehnsüchtige Verlangen restlos Gescheiterter rückt in den Vordergrund. Das Wissen von der absoluten Notwendigkeit eines nie endenden Erbarmens mit der Armut und Armseligkeit unseres Daseins.
Keine trockenen Lehrreden, gesprochen in gestelzter Sprache und gespickt mit Fachbegriffen, die sich nur einem kleinen Kreis von Experten erschließen.
Jesus benutzt die Sprache der Dichter und nicht jene der Theologen. Jesus entmachtet mit seinen Worten die Theologen, die glauben, ein Exklusivrecht auf Gottes Wort zu besitzen
Die Religion der Zukunft wird eine Religion der Dichter sein, eine Religion aller Kreativen und Phantasiebegabten. Brecht die Macht der Theologen, sie haben genug Schaden über die Welt gebracht und sie tun es bis heute.

Jesus war ein Heiler. Auch darin ähnelt er der keltischen Denkweise, deren Heilkundige über ein für die damalige Zeit enormes Fachwissen verfügten. Jesus weiß um das sonderbare Eigenleben, das die menschliche Psyche führt, und deren Einfluss auf den Körper. Damals, als von psychosomatischen Beschwerden noch keiner etwas ahnte. Die Kelten beschäftigten sich damit, wenn sie sich auf ihre Traumreisen in die Anderwelt begaben, und genau das tat Jesus auch.
Die Liste der Ähnlichkeiten ließe sich weiter fortführen. Wir würden staunen, was sich dort noch so alles für Erkenntnisse auftun.
Keltentum und Christentum, sie sind füreinander bestimmt. Gemeinsam können sie Bahnbrechendes erreichen. Das ahnt schon Paulus, als er seinen Brief an die Galater schreibt.
Man stelle sich vor, der junge christliche Glaube wäre damals mit der freiheitsliebenden und spirituell offenen keltischen Kultur eine Symbiose eingegangen. So wie es auf der grünen Insel gelang, in ganz Europa. Was für ein Reich des Friedens, der Harmonie und der Eintracht hätte geschaffen werden können. Doch zu Jesu und Paulus Zeiten waren die meisten keltischen Völker schon entmachtet und von den Römern unterjocht. Somit blieb nur die Möglichkeit, sich mit dem römischen Imperium zu verbinden, mit fatalen Folgen für die Botschaft des Evangeliums,
Der römische Adler war kein guter Partner für das Lamm. Das Bündnis mit dem römischen Imperium und seinen autoritären Gewaltherrschern ist dem Christentum nie bekommen und hat jene Fehlentwicklung eingeleitet, unter der wir bis zum heutigen Tage zu leiden haben.

 

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