[MCC Köln]

Menschen – Christus – Community

Wann ich Kirche und Staat das Recht abspreche, über Beziehungen zu entscheiden.

Predigt MCC Köln, 2. Nov. 2014
Ines-Paul Baumann

Mk 10,2-9 „Von der Ehescheidung“

Bibel lesen ist ja nicht so, als ob wir dadurch die Anliegen Jesu erkennen könnten wie von einem Beamer an die Wand projeziert:

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Ja, Jesus ist das Licht der Welt – aber nicht der Beamer der Welt! Was wir in der Bibel sehen, ist immer auch Ergebnis dessen, was wir wie eine Folie in den Lichtstrahl mit einbringen: unsere Erfahrungen, unsere Werte, unsere Vorstellungen, …
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Und weil unsere Lebens-Folien unterschiedlich sind, sehen wir auch immer wieder unterschiedliche Anliegen Jesu in der Bibel:
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Das ist völlig in Ordnung. Wenn ich Janine blicke, sehe ich ja auch eine andere Janine, als wenn Marianne Janine ansieht.

Statt also sagen zu können: „In der Bibel steht, dass Jesus sagt, …“, müssten wir ehrlicherweise sagen: „Mit dem, was ich an Meinungen und Wissen mitbringe, komme ich beim Bibellesen zu dem Schluss, dass Jesus sagt…“

Wenn wir also nun den Predigttext hören, werden wir (jetzt hoffentlich etwas bewusster als sonst) unsere unterschiedliche Folien davor halten:

Jesus brach von dort auf und zog in das Gebiet von Judäa am anderen Ufer des Jordans. Wieder versammelten sich mengen von Volk bei ihm, und wie gewohnt lehrte er sie. Pharisäerinnen und Pharisäer kamen hinzu und fragten ihn: „Sit es einem Mann erlaubt, seine Frau ziehen zu lassen?“ Das wollten sie mit ihm klären. Jesus entgegnete ihnen: Was hat euch Mose geboten?“ Sie sprachen: „Mose hat es gestattet, einen Scheidebrief zu schreiben und sie ziehen zu lassen.“ Da sagte Jesus zu ihnen: „Weil eure Herzen so hart sind, schrieb er euch dieses Gebot auf. Am Anfang der Schöpfung aber schuf Gott die menschen männlich und weiblich . Deshalb wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen, wird ein Mann sich mit seiner Frau verbinden und eine Frau sich mit ihrem Mann. Und die zwei werden ein Fleisch sein. Also sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was Gott zum Paar verbunden hat, soll ein Mensch nicht trennen.“ Im Blick auf ihre eigene Situation fragten die Jüngerinnen und Jünger wie schon früher weiter nach. Jesus antwortete ihnen: „Wer seine Frau ziehen lässt und heiratet eine andere, der begeht ihr gegenüber Ehebruch. Lässt sie ihren Mann ziehen und heiratet einen anderen, dann begeht sie Ehebruch.“

Mk 10,2-9 (Bibel in gerechter Sprache)

Wenn wir diesen Text zB mit der Folie der römisch-katholischen Dogmen lesen, dann ist hier ganz klar davon die Rede, dass EINE Frau und EIN Mann heiraten, um Kinder zu zeugen, und sich niemals scheiden lassen dürfen:
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Wenn wir diesen Text vor der Folie dessen lesen, was in unserer Gesellschaft als „normal“ gilt, kommen wir zu demselben Ergebnis: Mann und Frau heiraten, bekommen Kinder und bleiben einander für immer treu verbunden. (Das klappt zwar eher selten, aber das Ideal können wir ja trotzdem aufrecht erhalten.)
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„Und das sagt uns doch auch schon die Natur!“, kommt dann als „Beweis“ dazu:

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In der „Natur“ gibt es viel. Fische wechseln mal eben ihre Geschlechter, es gibt Polygynie und Polyandrie und Monogamie und und und, aber eines gibt es sicher nicht: zwei Igel im Sonnenuntergang, die sich aus romantischer Verliebheit das Ja-Wort geben und dann in die Flitterwochen fahren.

Also, nochmal dieselbe Folie. Und je mehr wir dieselbe Folie davorhalten und zu demselben Ergebnis kommen, desto mehr bestätigt sich der Eindruck: Was wir durch diese Folie hindurch erkennen, ist WAHR.

Wenn etwas deswegen WAHR ist, weil alle durch dieselbe Folie lesen, können aber andere Folien zu einem Problem werden, die zu anderen Ergebnissen führen. Als Galiäo Galilei behauptete, die Erde ist gar nicht der Mittelpunkt des Universums, war die Angst vor den Konsequenzen so groß, dass er lieber widerrufen sollte. Wissenschaft ist nicht immer der Freund von Bibellesenden, die sich ihre Folien längst gemacht haben.

Das betrifft auch unseren Predigttext. Zum Beispiel sagt die Wissenschaft, dass Jesus gar nicht von dem Beziehungsmodell redet, das wir heutzutage auf unseren Folien haben. Bei Homosexualität kennen wir das Argument: Jesus kann gar nicht davon geredet haben, denn so wie wir sie heute verstehen, hat damals gar niemand darüber gedacht. Stimmt.

Stimmt aber auch für unsere heterosexuellen Beziehungsmodelle: Mann und Frau lernen sich kennen, verlieben sich, entscheiden aus freien Stücken, den Rest ihres Lebens miteinander zu verbringen, eine Familie zugründen und mit niemand anderem mehr Sex zu haben? Dieses Modell ist erst wenige Jahrhunderte alt.

Zu der Zeit, in der Jesus hier redet, war es ganz selbstverständlich, dass Männer ganz viel Sex mit anderen haben durften. Dass außerehelicher Sex (des Mannes) eine Ehe in Frage stellen sollte, auf die Idee kam damals gar niemand. Wenn wir Jesu Aussagen im Licht seiner Zeit verstehen wollen, sieht die Folie also schon ganz anders aus:
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Und wenn ich meine eigenen Lebenserfahrungen mit einbeziehe, sieht es nochmal anders aus:
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Ich möchte damit nicht sagen, dass unsere Ergebnisse völlig beliebig sein können. (Ich wünsche mir aber durchaus etwas mehr Redlichkeit im Umgang mit den eigenen Folien.)

Was könnte in diesem Text der Kern sein, den wir nicht einfach beliebig handhaben können?

1) Jesus formuliert hier keine Lehren oder Gebote, die ihm selber wichtig gewesen wären.

Jesus hat nicht die Bergpredigt gehalten und gesagt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst – und übrigens: Die Ehe ist unauflösbar!“.

Das Thema kommt überhaupt nur dadurch auf, dass andere „nach Schwachpunkten suchten, an denen sie ihn angreifen könnten“ (Willkommen daheim).

Jesus selbst kommt auf Ehe- und Familienfragen eher in ganz anderen Zusammenhängen zu sprechen – und dann meist entgegen der gängigen Erwartungen („Wer ist meine Familie…“).

2) Jesu ursprüngliche Antwort war vielleicht nur ein Ausschnitt des ganzen Dialoges.

Manche Experten kommen zu dem Schluss, dass der Dialog ursprünglich viel kürzer war. Der Frage aus Vers 2 könnte Jesus ursprünglich direkt mit Vers 9 beantwortet haben:
„Ist es einem Mann erlaubt, seine Frau ziehen zu lassen?“ (BigS)
„Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.“ (NGÜ)

(Eine typische Jesus-Antwort!)

Tatsächlich beschränkt sich der Rest der „Aussagen Jesu“ auf Feststellungen über den Status Quo in der Vergangenheit und Gegenwart („Ihr wisst doch, wie es war… und wie es jetzt ist…“). Eine eigene Meinungsäußerung sieht anders aus.

3) Geht es hier überhaupt um Ehescheidung? *

Wo das Thema nun schon auf dem Tisch ist, kommt aus dem Kreis der Jünger eine ernst gemeinte Nachfrage. Von den Frauen und Männern, die sich Jesus angeschlossen haben, waren einige auch verheiratet – und deren Partner/in ist nicht mitgekommen.

Da sitzt also der Ehemann zuhause, und seine Frau zieht mit Jesus durch die Gegend. Tag und Nacht ist sie in der Nähe von anderen Frauen und Männern. Sie reisen zusammen, sie reden zusammen, sie freuen sich zusammen, sie ärgern sich zusammen, sie essen zusammen, sie schlafen zusammen. Gibt es da vielleicht Begegnungen und Annäherungen, die der Vertraulichkeit einer Ehe sehr nahe kommen? Was mögen da für Fragen aufgekommen sein? „Wissen die anderen überhaupt, dass sie verheiratet ist?“

Und was ist mit dem Mann, der zuhause geblieben ist? Schaut er sich nach einem „Ersatz“ um, wenn er nun mal etwas länger ohne die Annehmlichkeiten ihrer Anwesenheit (Verfügbarkeit?) leben muss?

Dann geht es hier erst recht nicht darum, dass Jesus hier eine allgemeine Regelung zum Thema Ehescheidung ausruft (die wir bis heute einfach so zitieren könnten, um UNSERE moralischen Vorstellungen von Scheidung zu untermauern.)

Die Antwort Jesu an den Kreis seiner Nachfolger/innen scheint hier am ehesten darauf hinauszulaufen: „Leute, fangt jetzt bitte nicht an, eure Energie in Scheidungsverfahren zu stecken. Ihr gehört zusammen, auch wenn ihr gerade mal NICHT alles zusammen macht.“

All das zusammengenommen, komme ich zu dem Schluss: Kern und ursprüngliches Anliegen der Aussage Jesu ist: „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen.“ (NGÜ)

Gut, dann wende ich diesen Kern jetzt einfach mal auf meine eigenen Folien an.

(Ihr habt andere Folien. Meine Folien müssen für euch nicht gelten. Aber lasst euch Mut machen, Jesu Worte auf eure eigenen Situationen anzuwenden. Welches Licht werfen Jesu Worte auf DEINE Meinung über Beziehungen? Über das, was für deine persönlichen Entscheidungen in Sachen „Beziehung ja oder nein oder wie sonst“ gelten soll? Über das, was du bei anderen gut heißt oder verurteilst?)

Hier also mein persönliches Folien-Outing:

1) Vielleicht durchaus von Gott zusammengefügt… (was also vielleicht etwas mehr Respekt verdient, bevor wir Trennungen erwägen)

  • Warum sollte ein lesbisches Paar nicht „von Gott zusammengefügt“ worden sein? (Wie viele Lesben haben sich in Kirchengemeinden kennengelernt!… *g*) Sollen sich die beiden etwa trennen, nur weil viele Mitchristen mit einer lesbischen Beziehung nicht klarkommen? Ich möchte homosexuelle Paare segnen statt sie zur Trennung zu bewegen!
  • Warum sollte ein heterosexuelles Paar in einer offenen Beziehung nicht „von Gott zusammengefügt“ worden sein, nur weil es vielleicht so lebt, wie es (damals nur) für Männer zur Zeit Jesu ganz üblich war: also mit sexuellen Kontakten außerhalb der Ehe?
    Soll ich hier zur Trennung aufrufen, nur weil es von den anderen erwartet wird, dass Sexualität und stabile Lebensgemeinschaft immer nur zusammengelebt werden dürfen? Der Druck dieser Erwartung reicht schon, dass es allein deswegen zu Trennungen von ansonsten stabilen und zugewandten Beziehungen kommt. Wo INNERHALB der eigenen Beziehung kein Raum dafür ist, bleibt dann nur die Verlogenheit der „seriellen Monogamie“, in der jeder neue Sexualkontakt in die nächste (instabile) Beziehung führt.
  • Warum sollte eine Beziehung OHNE Sex nicht „von Gott zusammengefügt“ worden sein? Wie oft kommt es auch hier zu menschen-gemachten Trennungen, weil eine Beziehung dem „Stress“ unserer Zeit nicht standhält, wo Sexualität so eine öffentliche und „allgegenwärtige“ Präsenz hat! Wenn Gott zwei Menschen „zusammenfügt“, die keinen Sex (oder keinen Sex mehr) haben wollen – warum sollen sie nicht damit glücklich sein dürfen?
  • Als ich vor 15 Jahren „offiziell“ auf meinen Weg als Transgender einbog, erfuhr ich, dass sich Transsexuelle erst scheiden lassen (und sich operativ ihre Gebär- bzw. Zeugungsfähigkeit nehmen lassen) müssen, bevor ihre Geschlechtsangleichung vollzogen werden kann! „Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen“?…
  • Was ist mit dem schwulen Paar, das unterschiedliche Interessen entwickelt und irgendwann NICHT mehr ALLES zusammenmacht – als „christliche Variante“ bekannt als das Problem: du „kommst zum Glauben“, dein/e Partner/in nicht…
    Warum sollen sie nicht auch unterschiedliche, eigene Bereiche im Leben haben? Hier berühren wir ganz unmittelbar die Frage der Jünger/innen damals: „Was tun, wenn die eine mit Jesus losziehen will und der andere nicht?“ Jesus scheint es nicht für einen grundsätzlichen Trennungsgrund erachtet zu haben, wenn das Paar auch mal unterschiedliche Wege im Leben gegangen ist.
  • Was ist, wenn der/die Partner/in an Ansehen, Einkommen, Macht, Gesundheit, … verliert und wenn die „gesellschaftliche“ Anerkennung (die „Attraktivität in der Szene“) sinkt dadurch? Auch Partner/innen werden vielleicht mal krank, arbeitslos, geschlechts-indifferent, älter, … Sollten menschliche Leistungs-Maßstäbe dann als Verlockung daherkommen dürfen, dass eine Trennung jetzt der beste Weg zur eigenen Zufriedenheit sei? („Wer weiß, ob es „nicht vielleicht doch noch was besseres gibt“??…“)

Es gibt noch viele Beispiele dafür, wo ich Einflüssen von Kirche, Staat, Mehrheitsgesellschaft und Verzweckung nicht erlauben möchte, Beziehungen zu trennen, die von Gott „zusammengefügt“ und gesegnet sind.

Es gibt allerdings noch eine andere Seite in der Aussage Jesu, die mir zu denken gibt: Wer sagt denn, dass jede Ehe von Gott zusammengefügt ist?

2) Vielleicht durchaus von anderen Einflüssen zusammengefügt… (was uns also sehr wohl die Freiheit lässt, Trennungen zu erwägen)

„Wenn du dich nur mal auf eine heterosexuelle Beziehung einlässt, dann wirst du bestimmt ganz normal werden…!“ Wie viele Homosexuelle haben sich aus diesem Grund auf eine Eheschließung eingelassen! Sind solche Ehen wirklich „von Gott zusammengefügt“?

Oder was ist hiermit:

„Wenn ich heirate, gehen alle meine Träume in Erfüllung: mit weißem Kleid und rosa Wolken in den Flitterwochen und dem Werbeprospekt-Eigenheim!“

„Wenn wir verheiratet sind, dann werde ich nie wieder jemand anderen attraktiv finden.“

„Wenn ich sie erst mal geheiratat habe, dann habe sie mir bis zum Lebensende gesichert und kann dann rücksichtslos machen, was ich will.“

Aus meiner Sicht lässt die Aussage Jesu viel mehr Freiheiten, als dass jede Ehe unauflöslich sei. In der Aussage Jesu steckt meiner Meinung nach auch drin: „Was unheilvolle Einflüsse zusammengefügt hat, kann der Mensch auch mal trennen.“

„Gott-gewollt“ kann auch eine fromme Überhöhung werden für:
– „Das wird von allen erwartet.“
– „Das war schon immer so.“
– „Wir dürfen jetzt keine Differenzen und Schwierigkeiten und Distanz-Bedürfnisse mehr haben.“

Ich merke allerdings auch, wie unsicher ich hier werde. Kann ich denn so genau sagen, welche Beziehungen „aus den falschen Gründen“ entstanden sind? Was ist „falsch“? Hängt das nicht oft auch von den Umständen ab?

Was ist mit Zwangsheiraten? Was ist mit arrangierten Ehen? Was ist mit Eheschließungen „aus steuerlichen Gründen“, „aus wirtschaftlichen Gründen“ oder damit der (kirchliche) Arbeitgeber zufrieden ist? Was ist mit Eheschließungen „nur für die gesellschaftliche Anerkennung“?

Ganze Generationen von Königsfamilien haben bei der Eheschließung auch machtpolitische Interessen verfolgt. Wenn ich das verwerflich finde: Was ist dann mit der armen Frau, die in der Ehe materielle und körperliche Sicherheit findet? Soll ich ihre Entscheidung verwerflich finden, solange ich die Umstände dafür bei weitem nicht so verwerflich finde?

Oder was ist hiermit: „Wenn wir heiraten, dann bekomme ich eine Aufenthaltsgenehmigung“? (Ich finde, das ist ein guter Grund zum Heiraten!)

Mit all meinen persönlichen Folien verstehe ich die Aussage Jesu also vielleicht am ehesten als doppelte Aufforderung

1) zu etwas mehr Respekt vor lebens-förderlichen Beziehungen…

2) zu etwas weniger Respekt vor lebens-einschränkenden Beziehungsvorstellungen…

Nimm DEINE Folie wahr! In welcher Situation lebst du gerade?
Über welche Beziehung in deinem Umfeld regst du dich gerade auf und warum?
Was betrachtest DU als „von Gott gefügt“ und passend?
Was in deinen (Nicht-)Beziehungs-Vorstellungen ist vielleicht durchaus „von Menschen gemacht“ und deswegen auch von Menschen (zB von dir) trennbar, veränderbar, hinzunehmbar, …?

 

* „Hier geht es wohl nicht allgemein um ein Scheidungsverbot, sondern um die Nachfolge der Ehefrauen, die mit Jesus nach Jerusalem wandern möchten, während ihre Männer zuhause bleiben wollen. Jesus rät: Das Ehepaar soll warten und in dieser Zeit kein Scheidungsverfahren anstreben.“ (Bibel in gerechter Sprache)

Ihr werdet nicht allzu viele Bibelübersetzungen finden, die auf die Möglichkeit eines solchen Zusammenhangs hinweisen (und ihn im Bibeltext wahrnehmbar machen).

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