MCC Köln: Kirche für/mit Vielfalt

Menschen – Christus – Community

Newsletter der MCC Köln

Aktuelles & Updates:

Newsletter abonnieren >

Der aktuelle Newsletter:


Herzlich willkommen

bei der MCC Köln und bei unserem Newsletter!

Insbesondere begrüßen wir diejenigen ganz herzlich, für die das der erste Kontakt mit uns ist!

Die MCC ist eine christliche Kirche, die Wert auf Vielfalt legt – in Gottesbildern, in sexuellen Orientierungen, in Geschlechtsidentitäten, in spirituellen Typen, …

Wenn Sie entdecken, vertiefen oder hinterfragen möchten, was christlicher Glaube für Ihr Leben bedeuten kann, sind Sie hier richtig. Die Verheißung von Heil, Heilung und Heiligung kann unser Leben und die Welt verwandeln. Inmitten von Ungerechtigkeiten oder Depressionen bleiben manchmal aber auch mehr Fragen als Antworten. In der MCC gibt es Raum, unsere Fragen und unsere Wege gemeinsam auszuhalten, zu erforschen und zu gestalten.

Sie können gerne Sonntags zu unseren Gottesdiensten kommen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

https://www.mcc-
koeln.de/termine/
gottesdienste/gottesdienste
-teilnahme/

 

Danke

für die Kollekten und Spenden! Keine Kirchensteuer, keine großen Sponsoren: Die MCC Köln lebt von persönlichen, freiwilligen, direkten Gaben!

Geben und Nehmen – beides sind geistliche Übungen. Wir verknüpfen sowohl unsere Ressourcen als auch unsere Nöte mit Gottes und unseren Möglichkeiten.

Gottes Segen den Gaben, allen Gebenden und allen Empfangenden!

https://www.mcc-
koeln.de/spenden

 

Monatsübersicht

Alle Termine der MCC Köln auf einen Blick und immer aktuell:
http://www.mcc-
koeln.de/termine

September 2020

Denn Gott war in Christus und versöhnte so
die Welt mit sich selbst

2.Korinther 5,19 (Neues Leben)
(www.losungen.de)

 

Alle Angebote auf einen Blick:
https://www.mcc-koeln.de/termine/coronavirus/

Alle Termine auf einen Blick:
https://www.mcc-koeln.de/termine/

Kontakt Pastor:
pastor@mcc-koeln.de

Kontakt Vorstand:
vorstand@mcc-koeln.de

 

5.9.: Gemeinsame Planung des 4. Quartals

Hiermit laden wir alle Interessierten herzlich ein zu unserem allerersten gemeinsamen Planungstreffen!

Es geht um die Gottesdienste im vierten Quartal 2020 (Okt., Nov., Dez.). Wir werden für jeden Monat Themen verteilen und ausloten, welche Formen der Mitgestaltung zu euren Interessen und Möglichkeiten passen.

Wann: Samstag, 05. September, 14 bis 16 Uhr
Wo: Gemeindezentrum, Gremberger Straße 68, 51105 Köln

Eine Anmeldung ist nicht nötig; wir haben ca. 20 freie Plätze.

Eine Teilnahme über das Internet wird nicht möglich sein.

Wer nicht persönlich vor Ort teilnehmen kann oder will, mag Impulse für Themen oder Zeiträume, zu denen er/sie verfügbar wäre, vorab an Ines-Paul senden: pastor@mcc-koeln.de

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Aufbruch in die neue Zukunft der MCC Köln!

 

Neue Arbeitsstelle unseres Pastors

Seit dem 1. Juli 2020 hat Ines-Paul eine Teilzeitstelle im rubicon! (https://rubicon-koeln.de/) Ines-Paul arbeitet dort als pädagogisch-beratende Fachkraft für den Arbeitsschwerpunkt Regenbogenfamilien.

(Da diesbezüglich bereits Verwirrung im Umlauf war, sei es hier nochmal erklärt: Die MCC und das rubicon sind weiterhin voneinander unabhängige Organisationen. Die MCC ist nicht „Mitglied“ im rubicon geworden oder wird plötzlich in irgendeiner Form vom rubicon vetreten. Ines-Paul arbeitet im rubicon auch nicht als „Regenbogenfamilien-Pfarrer“ oder gar als MCC-Pastor. Umgekehrt arbeitet Ines-Paul in der MCC nicht als Fachberater für Regenbogenfamilien. Gegebenenfalls wird euch Ines-Paul auf den passenden Rahmen für eure Anliegen hinweisen.)

 

Infokurs

Möchtest du mehr über die MCC Köln wissen? Z.B. über unsere Hintergründe, Geschichte, Struktur, Erwartungen? Gerade ist ein neuer Termin für den Infokurs in Planung!

Weitere Infos:
https://www.mcc-koeln.de/mcc-koln/neu-hier-undoder-dabei-sein/
Bei Interesse bitte melden bei: pastor@mcc-koeln.de

 

Vorschau:

 

CSD in Köln:
„Viele. Gemeinsam. Stark!“

26.9. – 11.10. ColognePride

Im Rahmen des ColognePride bietet auch die MCC Köln drei Veranstaltungen an:

So 27.9. um 12:00 Uhr
Und was ist mit WENIG und WENIGEN?

Das CSD-Motto „VIELE. GEMEINSAM. STARK!“ aus der Perspektive der MCC als „Kirche für/mit Vielfalt“. Eine halbe Stunde Gemeinschaft mit Gott, einander und uns selbst mit Raum für wenige(s) UND viele(s).

So 4.10. um 12:00 Uhr
Und was ist mit UNEINIGKEIT?


Das CSD-Motto „VIELE. GEMEINSAM. STARK!“ aus der Perspektive der MCC als „Kirche für/mit Vielfalt“. Eine halbe Stunde Gemeinschaft mit Gott, einander und uns selbst mit Raum für Gemeinsamkeiten UND Uneinigkeit.

So. 11.10. um 10:00 Uhr
Und was ist mit SCHWACHEN und SCHWÄCHEN?


Das CSD-Motto „VIELE. GEMEINSAM. STARK!“ aus der Perspektive der MCC als „Kirche für/mit Vielfalt“. Eine halbe Stunde Gemeinschaft mit Gott, einander und uns selbst mit Raum für Starkes UND Schwaches.
Anschließend haben Interessierte Zeit genug, sich zur CSD-Fahrraddemo aufzumachen.

Ort ist jeweils: Gemeindezentrum MCC Köln, Gremberger Straße 68 (Hinterhof), 51105 Köln)
Ihr könnt auch per Livestream dabei sein.
Mehr dazu folgt auf unserer Homepage.

11.10.2020 CSD-Demonstration

„Geplant ist eine Fahrrad-Sternfahrt. Von insgesamt 4 Startpunkten geht es mit dem Rad zu einer gemeinsamen Kundgebung. Jede der 4 Fahrraddemos wird von einem „Führungsfahrzeug“ angeführt auf dem jeweils über Lautsprecher unsere Forderungen erläutert, aber auch mit Musik für gute Stimmung gesorgt werden soll.“
Weitere Infos: https://www.colognepride.de/de/demonstration/

 

Seit dem letzten Newsletter:

 

Nachlese (nicht nur) zu „Wut & Opferrolle“

Ines-Paul berichtet: „Seit dem letzten Newsletter hatte ich ein paar sehr interessante Rückmeldungen und Gespräche. Hier ein paar anonymisierte Auszüge:“

 

Wo hört Vergebung auf, und wo fängt das Akzeptieren von Unrecht an? (…) Vergebung an für sich ist ja super – allen Menschen die Chance auf Veränderung zu geben, wieder und wieder, Raum für Entwicklung lassen, Menschen nicht abschreiben, das finde ich unheimlich wichtig. Und damit Menschen wachsen können braucht es Menschen, die ihnen diesen Raum ermöglichen und nicht jeden kleinen und großen Fehler auf Ewig nachhalten. Und umgekehrt kann Vergeben super wichtig für Heilung sein (…). Ich glaube, ohne Vergebung würden Gesellschaft und gesellschaftlicher Wandel nicht funktionieren können. Ich bin also nicht grundsätzlich gegen Vergebung. Aber: (…) gerade wenn wir von strukturellem Unrecht sprechen, von struktureller Diskriminierung, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus und allen anderen -ismen, die Menschen unterdrücken und ihnen den Raum zur Entfaltung nehmen – inwiefern hilft Vergebung da weiter? (…) Hält das Menschen nicht einfach nur klein und beraubt sie ihrer berechtigten Wut und ihrer Kraft, für Veränderung zu kämpfen? Und führt das nicht, im extremen Fall dazu, dass Menschen vor lauter Vergebung über ihre eigenen Grenzen gehen? (…)“

 

„I Am Not A Monster: Schizophrenia“ | Cecilia McGough

https://youtu.be/xbagFzcyNiM

„Dieses Video bestärkt mich immer wieder (…). Aufklären, miteinander ins Gespräch kommen, sich nicht von an Schizophrenie Erkrankten abwenden.“

 

(Content warning: Trauma und Gewalt)

Opfer von traumatisierender Gewalt werden gerne in 2 Kategorieren eingeteilt: Die „guten Opfer“, die dankenswerter Weise ihren Opferstatus verlassen haben, nicht mehr rumjammern und vor allem nicht mehr depressiv, sonder leistungsfähig sind…. und die anderen. Ich finde dies menschenverachtend. (…) Wenn neben der Gewalterfahrung auch Erfahrungen von Hilfe und Sicherheit, Verlässlichkeit etc. gemacht werden, bzw. anschließend solche guten Erfahrungen gemacht werden, sieht die Möglichkeit der Überwindung und Verarbeitung sehr viel besser aus! – Darum wäre es ja auch so wichtig, sich hier vor Ort um traumatisierte Flüchtlinge zu kümmern. Aber leider kümmret sich unser Gesundheitssystem so gut wie gar nicht um traumatisierte Menschen, egal welcher Herkunft oder welchen Alters. Also müssen sich andere soziale Organisationen um soche Menschen in Not kümmern, z. B. die Kirchen, und das ist leider manchmal eine Überforderung. (…)“

 

Und falls ihr gerne noch mehr lesen und denken wollt:

 

feinschwarz.net:
„Eine eher mögliche Zukunft“

„Franca Spies beschäftigt die sanfte Vision einer inklusiveren Welt, in der auch bisher ausgegrenzte Körper von Gewicht sind (Judith Butler).“

Hier ein Zitat (na, wenn da nicht die Abendmahlspraxis der MCC anklingt!):

„Sallie McFague hebt hervor, dass Jesu Auswahl seiner Mahlgefährt*innen aus Zöllnern und Sünder*innen von einer inklusiven Tat zeugt, die gängige gesellschaftliche Überzeugungen seiner Zeit destabilisieren musste. Darin zeige sich, dass Erlösung nie unabhängig von den sozialen und politischen Gegebenheiten einer Zeit gedacht werden dürfe, sondern mit konkreten Bemühungen um eine größere Ganzheit zusammenhänge.“
(…)
Auf diesen inklusiven und destabilisierenden Charakter des Denkens und Handelns Jesu, der den Raum der Möglichkeiten erweitert und sich Menschen zuwendet, statt sie auszugrenzen, sollte sich die Theologie beziehen.“

Der gesamte Text: https://www.feinschwarz.net/eine-eher-moegliche-zukunft/