[MCC Köln]

Menschen – Christus – Community

Manchmal ist kein „guter“ Gott zu sehen, der „alles gut“ macht. (Auch bei den Glaubenden nicht.)

Predigt MCC Köln,16. März 2014
Ines-Paul Baumann

Heb 11,1-2 & 8-16 „Glaubenszeugen des Alten Bundes“

Manche Geschichten in der Bibel sind aus heutiger Sicht ziemlich schrecklich. Heute geht es unter anderem um ein Ehepaar, das sich mit Anbiederung und Notlügen durchs Leben lavierte. Konfliktscheu drückte sich der Hausherr vor Entscheidungen. Kaum wurde es eng im verheißenen Land, haben sie sich davongemacht zu den Fleischtöpfen Ägyptens. Nur wenige Menschen hatten jemals so klare Verheißungen von Gott empfangen wie die beiden, aber sie wollten die Sache lieber selber in die Hand nehmen und haben mit menschlichen Mitteln nachgeholfen: Außenstehende wurden erst eingespannt für die persönlichen Eigeninteressen – und dann in die Wüste geschickt, als es schwierig wurde. Zuletzt wurde auch noch der Sohn eingespannt in religiöse Rituale, die brutaler und heftiger kaum sein können, und wo schon die Hälfte ausreicht, um Menschen zu traumatisieren.

Lesen wir also das Fazit, das der Hebräerbrief zu dem Leben der beiden zieht:

Hebräerbrief 11,1-2 & 8-16

Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht. Aufgrund dieses Glaubens haben die Alten ein ruhmvolles Zeugnis erhalten. […] Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde. Aufgrund des Glaubens hielt er sich als Fremder im verheißenen Land wie in einem fremden Land auf und wohnte mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, in Zelten; denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und gebaut hat. Aufgrund des Glaubens empfing selbst Sara die Kraft, trotz ihres Alters noch Mutter zu werden; denn sie hielt den für treu, der die Verheißung gegeben hatte. So stammen denn auch von einem einzigen Menschen, dessen Kraft bereits erstorben war, viele ab: zahlreich wie die Sterne am Himmel und der Sand am Meeresstrand, den man nicht zählen kann. Voll Glauben sind diese alle gestorben, ohne das Verheißene erlangt zu haben; nur von fern haben sie es geschaut und gegrüßt und haben bekannt, dass sie Fremde und Gäste auf Erden sind. Mit diesen Worten geben sie zu erkennen, dass sie eine Heimat suchen. Hätten sie dabei an die Heimat gedacht, aus der sie weggezogen waren, so wäre ihnen Zeit geblieben zurückzukehren; nun aber streben sie nach einer besseren Heimat, nämlich der himmlischen. Darum schämt sich Gott ihrer nicht, er schämt sich nicht, ihr Gott genannt zu werden; denn er hat für sie eine Stadt vorbereitet.

Ein „ruhmvolles Zeugnis“ stellt der Hebräerbrief den beiden aus. Abraham und Sarah, die leuchtenden Vorbilder im Glauben!

Der Hebräerbrief lässt ein paar Anekdoten aus dem Leben der beiden aus; hier also ein kurzer (und ebenfalls lückenhafter) Abriss durch das Leben dieser beiden Glaubenshelden:

Gott ruft Abram auf, seine Heimat zu verlassen und nach Kanaan zu ziehen. Das macht der auch, zusammen mit seiner Gattin Sarai. Schon bald überzieht aber eine Hungersnot das verheißene Land, und die beiden gehen nach Ägypten. Aus Angst, dass ihm die Ägypter an den Kragen gehen, um Sarai als Single zu haben (womit sie zum Heiraten zur Verfügung stehen kann), ist Abram so clever, Sarai nicht als seine Gattin auszugeben, sondern als seine Schwester. Der Pharaoh findet Sarai tatsächlich ganz bezaubernd und nimmt sie ahnunglos in sein Haus auf – warum auch nicht, sie ist schließlich unverheiratet (Abrams Plan geht also genau nach hinten los). Während Abram die Brautgeschenke des höflich und korrekt agierenden Pharaohs in Empfang nimmt, muss Gott eingreifen, um die beiden wieder zusammen zu bringen; denn Gott besteht darauf, dass es Sarai ist und nicht irgendeine andere Frau, mit der Abram die Verheißung Gottes erfüllen soll. Mit ein paar Plagen macht Gott also dem Pharaoh klar, dass hier was richtig schief läuft. Der Pharaoh sieht das auch sofort ein und schickt Abram und Sarai vondannen.

Wieder zurückgekehrt im verheißenen Land passiert nicht viel, und genau das ist ein Problem, denn Gott hatte den beiden Nachkommen verheißen – nicht nur ein paar, sondern ganz viele Nachkommen. Da es bei Abram und Sarai aber nicht recht klappen will mit dem Nachwuchs, helfen sie Gottes Plänen auf die Sprünge und machen Sarais ägyptische Sklavin Hagar zur Leihmutter. Das klappt sofort und Ismael wird geboren. Für die Beziehung der beiden Frauen ist die neue Situation nicht gerade förderlich, und kaum erreicht das Kind das Erwachsenenalter, werden Leihmutter und Sohn in die Wüste geschickt, im wahrsten Sinne des Wortes. Wieder muss Gott das Schlimmste verhindern, und ein Engel bewahrt die beiden vor dem Verdursten. (Nein, das Drehbuch ist nicht aus einer Oper von Verdi.)

Irgendwann sind Abraham und Sara so steinalt, dass das mit dem Kinderkriegen nach menschlichem Ermessen nichts mehr werden kann. Da tauchen plötzlich drei Fremde auf und verkünden, dass es nun so weit ist: In einem Jahr werden Abraham und Sara (wie die beiden jetzt heißen) ein Kind haben. Unabhängig voneinander prusten Abraham und Sara los ob dieses lustigen Irrtums (Gen 17,17 / Gen 18,12), aber schnell wird ihnen klar, dass das gar kein Irrtum ist, sondern dass Gott selbst hinter diesem Wunder steckt.
Bevor es so weit ist, müssen Abraham und Sara sich erneut eine Bleibe in der Fremde suchen; und wieder gibt Abraham seine Gattin als seine Schwester aus. Dieses Mal nimmt Gott direkt mit dem dortigen König Kontakt auf und stellt die Sache richtig. (Von wegen, Gott offenbart sich nur denen mit dem „wahren“ Glauben.)
Kurze Zeit später ist es dann tatsächlich so weit und der erste gemeinsame Sohn Isaak wird geboren.
Als Abraham sich dann ausgerechnet mit ihrem einzigen Kind auf den Weg macht, Gott ein Opfer darzubringen, bricht es Sara das Herz und sie stirbt. Im allerletzten Moment lässt Abraham zwar von Isaak ab, aber der Schock scheint Issak noch lange in den Knochen zu stecken; selbst als Isaak Jahre später selber heiratet, hat das noch ganz viel mit seiner Mutter zu tun.

Glaubende voller Fehler und Probleme

Warum soll uns ausgerechnet diese Geschichte etwas von Vorbildern im Glauben erzählen? Ist der Hebräerbrief da nicht etwas gutgläubig? Verschweigt er die Probleme, damit Abraham und Sara gut dastehen?

Eine gewisse Tendenz, das Tun insbesondere Abrahams zu beschönigen, lässt sich in den Texten des Alten Testaments tatsächlich erkennen. Dass also auch die Männer in früheren Zeiten erkannt haben, dass da etwas nicht in Ordnung ist, ist ja schon mal ein gutes Zeichen.

Aber um so erstaunlicher ist auch, was eben NICHT geglättet und herausgenommen wurde, sondern wie deutlich auch die Probleme und problematischen Aktionen von Abraham und Sarah weitergegeben werden.

Anscheinend zeichnet sich ein Leben im Glauben eben NICHT dadurch aus, immer standhaft und ehrlich und problemfrei geradeaus zu gehen. Auch ein Leben im Glauben kann Skrupel und Notlügen kennen. Auch „echte Gläubige“ können konfliktscheu sein und andere Menschen für ihre Eigeninteressen benutzen. Das ist nicht gut und das ist nicht schön (da macht die Bibel keinen Hehl draus), aber es kann passieren – und wir können trotzdem im Glauben weitermachen und dazulernen.

Eine Gemeinde, die auch mal die Fehler ihrer Mitglieder mit aushält, ist also keineswegs Gemeinde, die „den Glauben verrät“.
Eine Gemeinde, in der Menschen auch Probleme haben und Probleme machen, ist keine Gemeinde, die „den Glauben verrät“.
Eine Gemeinde, in der Menschen mit Fehlern und Problemen keinen Platz haben sollen, hätte Abraham und Sara vielleicht die Tür gewiesen…

Der Hebräerbrief sieht die beiden nicht als Glaubensversager, sondern als Glaubenshelden.

Nicht TROTZ all ihrer Probleme und Fehler sind Sara und Abraham Glaubensvorbilder, sondern MIT all ihren Problemen und Fehlern sind Sara und Abraham Glaubensvorbilder.

Glaube voller Unglaube

Konnten die beiden dann vielleicht deswegen zu Glaubenshelden werden, weil ihr Glaube so perfekt war? Weil sie Gott alles zugetraut haben? Offensichtlich haben sie genau das nicht getan:

Wenn sie sich in Gefahr wähnten, haben sie zu Notlügen gegriffen – verstehen wir das unter „wahrem Gottvertrauen“?
Um die Verheißungen wahr zu machen, haben sie lieber mal ein bisschen nachgeholfen und sich auf menschliche Mittel verlassen statt bloß auf göttliche Zusagen – verstehen wir das unter „wahrem Gottvertrauen“?
Und als ihnen dann verkündet wurde, dass Gott die Verheißung nun wahrmachen wird, sind sie in Gelächter ausgebrochen – verstehen wir das unter „wahrem Gottvertrauen“?

Es hat ja fast eher den Anschein, dass sie Gott eben NICHT zutrauen, Verheißungen wahrzumachen. Oder ihre Situation überhaupt richtig einzuschätzen. Was versteht Gott schon von unseren menschlichen Nöten und Grenzen? „Jetzt soll es klappen mit dem Nachwuchs? Klar, Gott, wissen wir doch schon lange, wir wollten auch keinen Stress machen. Wir wussten immer, dass der richtige Zeitpunkt irgendwann kommen würde. Gerade jetzt, wo wir beide keine Kinder mehr bekommen können, wird es bestimmt bald klappen!“ Die Reaktion von den beiden klingt eher so: „Gott, da glaubst du doch selber nicht mehr dran!“

Keine Spur von positivem Denken, von grenzenlosem Vertrauen, von unerschütterlicher Hoffnung.

Immer wieder glauben die beiden eben NICHT, dass Gottes Mittel alleine ausreichen.
Sie glauben eben NICHT, dass Gott alleine schon alles gut machen wird.
Sie glauben eben NICHT, dass Gott alleine alles wahr macht, was er ihnen zugesagt hat.
Dem Bild der beiden als Glaubensvorbilder scheint das keinen Abbruch zu tun!

Sie visualieren längst nicht mehr, dass bald Nachwuchs da sein wird. Sie sehen das nicht vor sich, nicht in sich, nicht im Rahmen des Machbaren. Sie glauben nicht mehr dran.

Und doch werden diese beiden als Vorbilder dafür hingestellt, was Glaube bedeutet.

Anscheinend zeichnet sich „wahrer Glaube“ eben nicht dadurch aus, dass wir immer alles glauben müssen, immer positiv denken müssen, immer voller Gottvertrauen sein müssen.

Eine Gemeinde, in der auch Menschen sind, die den Glauben an Gottes Möglichkeiten verloren haben, ist keine Gemeinde, die „den Glauben verrät“.
Eine Gemeinde, in der auch Menschen sind, die ihre Hoffnung verloren haben, ist keine Gemeinde, „den Glauben verrät“.
Eine Gemeinde, in der Menschen mit Glaubensproblemen keinen Platz haben sollen, hätte Abraham und Sara vielleicht die Tür gewiesen…

Nicht TROTZ all ihres Unglaubens sind Sara und Abraham Glaubensvorbilder,
sondern MIT all ihrem Unglauben sind Sara und Abraham Glaubensvorbilder.

Der Blick IM Glauben auf diese Glaubenden

Es geht also nicht darum, dass Sarah und Abraham problemfreie Menschen gewesen sind.
Und es geht nicht darum, dass ihr Glaube problemfrei war.
Es scheint aber durchaus darum zu gehen, dass die beiden genau damit einen Ehrenplatz auf der Ahnengalerie der Glaubenshelden.

Ich sehe hierin eine Ermutigung für alle, die auch heutzutage mit Gott hadern – und trotzdem an Gott festhalten.
Für alle, die den Zusagen Gottes auch heute nicht mehr einfach so Glauben schenken können – und trotzdem alles dafür tun, damit sie wahr werden.

Genau wie Sarah und Abraham halten sie an etwas fest, was eben nicht zu sehen ist.

Manchmal ist kein „guter“ Gott zu sehen, der „alles gut“ macht.
Manchmal ist kein „mächtiger“ Gott zu sehen, die viele Möglichkeiten hat.
Manchmal ist keine „Gemeinschaft der Heiligen“ zu sehen, die den Himmel auf Erden gestaltet.

Manchmal sind da nur lauter Verheißungen, die auf sich warten lassen.
Manchmal sind da nur lauter Menschen, die Fehler machen und Probleme verursachen, während sie die Dinge selber in die Hand zu nehmen versuchen.

Auch so kann Glaubensleben aussehen, auch so kann Glaube aussehen. Wer das Leben von Sarah und Abraham von außen betrachtet, findet viel davon.

Aber der Hebräerbrief sieht noch mehr. Und genau hier wird beispielhaft deutlich, was Glauben heißen kann: Der Hebräerbrief sieht die beiden nicht nur als Glaubende an, sondern er sieht sie IM Glauben an.

Unfertige Menschen und unfertige Geschichten sehen anders aus, wenn ich sie IM GLAUBEN ansehe.
Aus Menschen mit Fehlern und Problemen werden Mitmenschen, Mitglaubende, Mitreisende.
Aus Menschen, deren Leben so lange so unerfüllt erschien, werden Menschen, die Teil der Verheißungen sind.
Aus Menschen, die über Gott lachen, werden Menschen, die mit Gott lachen.

Das alles passiert nicht deswegen, weil ich alles beschönigen muss und nur noch das Positive sehen muss (und darüber dann vielleicht irgendwann zum Glauben finden kann).

Es passiert da, wo mein Glaube in allem, was ich sehe, etwas sieht, was nur der Glauben sehen kann: Die Verheißung Gottes. Die Liebe Gottes. Die Menschen Gottes.
Hier in unserer Mitte.
In unserer Gemeinde.
In den Fremden, denen du heute begegnest.
In dir.

Vielleicht würden manche jetzt innerlich am liebsten so auflachen wie Abraham und Sarah: „Ich? Mein Leben soll Teil der Verheißungen und Wunder Gottes sein? Guck dich doch mal um in meinem Leben, in unserer Welt, in der Gemeinde! Immer wieder Probleme! Überall! Verheißung, dass ich nicht lache…“

Damit bist du nicht die erste und nicht der einzige. Probleme, Fehler, das Ausbleiben von Verheißung, das alles kannten Sarah und Abraham. Und die Christen, an die damals der Hebräerbrief geschrieben wurde, kannten das auch. Es ist eben nicht so, dass dann etwas was mit dir nicht stimmt. Oder etwas mit deiner Gemeinde nicht stimmt. Oder unser Glaube nicht stimmt. Oder dass die Verheißung nicht stimmt.

Ja, es gibt oft lange Durststrecken, auch nach dem schönsten Aufbruch, nach dem hoffnungsvollsten Anfang, nach den tollsten Gefühlen und den berührendsten ersten Erlebnissen mit Gott. Was war das noch für ein schöner Gottesdienst damals, was für eine bewegende Taufe, was für eine tolle Gemeinde…. und dann sind sie plötzlich wieder da: Die Nervereien. Das Hadern. Die Schwierigkeiten. Die Leere. Die Fragen. Die Zweifel. Die Enttäuschung. Die Resignation. Die Befremdung. Die Entfremdung.

Was auch immer dich befremdet an dem, wie es in der Welt / in deinem Leben / in der Gemeinde zugeht:

1) Du bist Empfänger und Trägerin der Verheißung (genau wie Sara und Abraham).

Du bist nicht nur das, was schon sichtbar ist.
Du bist Teil der Verheißung Gottes: Sie gilt dir, und sie wirkt in dir. Die Verheißung trägt dich – und du trägst die Verheißung.

2) Deine Mitmenschen sind Empfängerinnen und Träger der Verheißung (genau wie es der Hebräerbrief in Sara und Abraham sieht).

Deine Mitmenschen und deine Gemeinde sind nicht nur das, was schon sichtbar ist.
Deine Mitmenschen und deine Gemeinde sind Teil der Verheißung Gottes: Sie gilt ihnen, und sie wirkt in ihnen. Die Verheißung trägt sie – und sie tragen die Verheißung.

Glaube heißt nicht, dass alles perfekt ist oder du perfekt wirst.
Glaube heißt, sich dem Unperfekten nicht zu beugen. Sondern festzuhalten an der Verheißung auf eine Welt, in der alle Menschen alles haben, was das Leben gut und richtig und wichtig macht (damals: Land und Nachwuchs).

Mach weiter und halte fest an Gottes Liebe, auch wenn alles Sichtbare dem gerade zu widersprechen scheint!
Bleib dran, auch wenn es in deinem Leben oder in deiner Gemeinde nicht so läuft, wie du es dir gewünscht hast!

Ermatte jetzt nicht.
Verliere nicht jetzt den Mut.
Häng dich rein. Mach weiter. Und bleib offen – gerade für die Menschen und Situationen, die dir vielleicht fremd sind. Für die Aspekte Gottes, die dir neu oder fremd sind. Für die Seiten Jesu, die dir neu oder fremd sind. Öffne dein Zelt für sie (es bietet dir eh nur eine vorübergehende Bleibe). Vielleicht bringen die Fremden den Segen mit. Vielleicht auch nicht.

„[Lasst uns] dabei auf Jesus blicken, den Anfänger und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.“
Heb 12,1-3

 

Gott, wir bitten für alle, die auf ihr bisheriges Leben blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Hoffnung.

Gott, wir bitten für alle, die auf ihre Mitmenschen blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Liebe.

Gott, wir bitten für alle, die auf ihre Gemeinde blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Ausdauer.

Gott, wir bitten für alle, die auf das Jugendcafé blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Geduld.

Gott, wir bitten für alle, die auf das gestern verstorbene Mädchen blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Trost.

Gott, wir bitten für alle, die auf die Gewalt in unserer Welt blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Kraft zum Widerstehen.

Gott, wir bitten für alle, die auf die Werbeplakate in unserer Stadt blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Sehnsucht.

Gott, wir bitten für alle, die auf deinen Tod am Kreuz blicken und
an deinen Verheißungen zweifeln: Schenke ihnen Glauben.

 

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