[MCC Köln]

Menschen – Christus – Community

Befreiung von Bedrohung (durch politische, wirtschaftliche, religiöse und andere böse Geister)

Predigt MCC Köln, 1. Feb. 2015
Ines-Paul Baumann

Markus 1,21-28: „Austreibung eines bösen Geistes in der Synagoge von Kafarnaum“

Die Lesung schildert das Wunder einer Befreiung, einer Freisetzung, einer Trennung von bösen Geistern. Solche Wunder erleben Menschen auch heute noch. So einige davon sitzen hier, vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein, dass ihre Geschichte ein solches Wunder in sich trägt.

Ich gratuliere jeder und jedem, die es geschafft haben, Bindungen an böse Geister hinter sich zu lassen. Ich zolle allen Respekt, die mit Konfrontation, Mut und Konsequenz solche Stimmen zum Schweigen gebracht haben. Ich danke Gott für jede und jeden, die heute hier sitzen und sich frei gemacht haben von solchen Einflüssen. Eure Zeugnisse sind auch heute noch wichtige und beeindruckende Beispiele von Jesu Wirken und Vollmacht.

Das ist um so bemerkenswerter, als dass zu diesen Befreiungen oft gehört hat, sich von lieb gewonnenen Mitchristen und gar Familienmitgliedern trennen zu müssen. Für manche war das der einzige Weg, sich tatsächlich von bösen Geistern aus ihrem Leben zu trennen.

Genau wie damals in der Synagoge sind es nämlich auch heute manchmal ausgerechnet Gotteshäuser, in denen sich böse Geister aufhalten. Die Worte des Besessenen habe ich manchmal fast wortwörtlich gehört von frommen Christen. *)

Es war bei Missionsveranstaltungen und in Gottesdiensten, und derjenige, der sie aussprach, war der Prediger. Er stand vorne und sprach zu uns. Das heißt, bevor er zu uns sprach, sprach er mit Jesus. Meistens war der Tonfall eher sanft, fast salbungsvoll (ich kenne aber auch genug herumbrüllende Prediger). Und die Reihenfolge mag anders sein. Aber das öffentliches Gebet vor der Predigt bestand genau aus dem, was von dem Besessenen in Kapernaum überliefert ist: „Jesus, ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! Du bist gekommen, uns zu vernichten. Was willst du von uns, Jesus von Nazareth?“

(Der Wechsel zwischen Einzahl und Mehrzahl ist bezeichnend: Er, der einzelne, weiß wer Jesus ist. Sein Bezug zu der Frage, warum Jesus gekommen ist und was Jesus will, gilt aber allen.)

Genau dies war der Geist der anschließenden Predigt: Er, der genau weiß, wer Jesus ist, legt uns allen genau dar, was Jesus von uns allen will. Und immer noch gehören Depression und Homosexualität all zu oft zu dem, was Jesus zu vernichten gekommen ist.

Immer wieder stehen Menschen in solchen Gemeinden auf und wehren sich dagegen. Kämpfen wie ein Löwe dafür, dass solche Stimmen in Gemeinden nichts mehr zu sagen haben. Zwischenraum, der HUK und ungezählten Einzelnen gilt Lob und Dank für ihren Kampf gegen solche Geister.

Und immer wieder ähneln die Erfahrungen dabei denen Jesu bei seinem Kampf gegen den bösen Geist: Einzelne und ganze Gemeinden sind hin- und hergerissen, werden hin- und hergeschüttelt. Gerade da, wo es zur direkten Konfrontation kommt, fängt der Geist an zu reißen und zu zerren und sich zu wehren… Und wenn er nicht gewinnen kann, verlässt er die Gemeinde am Schluss – mit lautem Geschrei.

Moment, ganz so war es in Kapernaum genau nicht. Jesus hat es geschafft, dass der böse Geist gegangen ist – der Mensch selbst aber blieb da. Das ist ein großer Unterschied.

Die allermeisten Christen, die ich kenne, tragen Teile des Ausrufs des Besessenen mit sich herum (mich eingeschlossen). Jeder dieser Anteile kann als „gut christlich“ angesehen werden:

  • Wir bezeichnen uns als Christen, weil wir uns darauf eingelassen haben, Jesus als den Heiligen Gottes zu kennen.
  • Es gehört zur Ausrichtung unseres Lebens, nach dem Willen Jesu für unser Leben zu fragen.
  • Und die aller-aller-aller-meisten Christen, von denen ich weiß, haben in irgendeiner Form von einem Jesus gehört, der gekommen ist, um etwas in ihnen zu vernichten.
    Zum Bespiel in der Form, dass mit Jesus das Gericht in die Welt gekommen ist, und wer nicht glaubt, bereits gerichtet ist. Im Verständnis mancher ist Jesus gekommen, um sie ganz mit in den Tod zu nehmen, denn es gibt nichts, was sie als Sünder auch nur ansatzweise Gutes mitbringen könnten – nur über unsere „Vernichtung“ gelangen wir zum wahren Leben.

Für unzählige Christen steckt hierin eine befreiende Botschaft. Eine gute Nachricht. Ein Ruf ins Leben. Auch ich habe auf dieser Basis meine ersten Schritte mit Jesus gemacht und würde bezeugen, dass ich tatsächlich Befreiung und Heilung erlebt habe.

Woran also hat Jesus erkannt, dass hinter dem Ausruf des Besessenen ein böser Geist steckte und nicht ein frommer Christ?

Die schlechte Nachricht ist: Ich kann das nicht beantworten.

Die gute Nachricht ist: Ich kann das nicht beantworten.

Ich kann euch nicht die drei stichhaltigen Beweise mitgeben, anhand derer wir ab sofort immer genau erkennen können, ob wir es mit einem frommen Christen zu tun haben oder mit einem bösen Geist.

Ich kann euch nicht die fünf eindeutigen Prüfsteine vorlegen zum Unterscheiden der Geister.

Die Unterscheidung der Geister ist eine Geistesgabe, und dort gehört sie auch hin. Was unter Menschen schon alles als „böse“ und „besessen“ bezeichnet wurde, nur weil es ihnen nicht passte oder nicht gefiel oder ihnen zu fremd war, schreit zum Himmel.

Es gibt nur ein einziges Detail, das ich aufgreifen möchte aus dieser Geschichte. Es ist die Reaktion Jesu auf den Ausruf des Mannes.

Der Mann wendet sich an Jesus mit Worten, mit denen sich wie gesagt unzählige Christen auch schon mal an Jesus gewandt haben. Aber hier macht Jesus etwas, das er sonst nie tut:

Jesus lässt sich nicht auf Diskussionen ein, er erzählt kein Gleichnis, er ruft nicht zur Umkehr auf, er stellt keine Gegenfragen. Nichts von dem, was wir sonst von Jesus kennen und was ihn als Gesprächspartner so interessant und unterhaltsam macht, macht Jesus hier.

Der Jesus, der uns sonst immer einlädt, zu unseren eigenen Schlüssen zu kommen,
der uns zum Reden und Mitreden einlädt,
der unsere Meinung und unsere Stimmen hören möchte
– dieser Jesus sagt plötzlich: „Verstumme! Schweig!“ und erteilt einen Befehl.

Der Jesus, der sonst immer so einladend ist,
der Menschen Frieden und Vergebung zuspricht und sie heilt,
dieser Jesus, der alle Grenzen überschreitet, wenn es darum geht, Menschen Gutes zuzuprechen und Gutes zu tun,
dieser Jesus, auf den die Menschen ihre Hoffnung setzen,
der sie bewegt und in Bewegung versetzt,
der sie hineinnimmt in die Fülle des Lebens
dieser Jesus, der Kranke heilt, der Blinde sehen macht, der Taube hörend macht und Gefangene befreit:
– dieser Jesus erscheint plötzlich bedrohlich.

Vielleicht können wir anhand dieser Reaktion Jesu erkennen, mit wem Jesus es zu tun hat. Vielleicht können wir anhand dieser Reaktion Jesu erkennen, wer in der Nähe Jesu tatsächlich keinen Raum bekommen soll:

Alles, was dazu führt, dass wir einem Jesus begegnen, der zum Schweigen verurteilt, der Befehle erteilt und bedrohlich erscheint – all das wird hervorgerufen von Geistern, die in der Gegenwart Jesu keinen Raum haben sollen.

Anders gesagt: Was uns Jesus bedrohlich erscheinen lässt, hat in der Gegenwart Jesu keinen Platz.

1. Bedrohliche Jesus-Bilder im Neuen Testament

Im Neuen Testament wird Jesus selten als einer gezeigt, der bedohlich auftritt. Die einzigen, die Jesus als bedrohlich erleben, sehen ihre eigene Macht bedroht.

  • die „offziellen“ Vertreter der Volksreligion:
    Jesus redet mit ihnen, lässt sich auf Dialoge ein, isst friedlich mit ihnen zu Mittag. Dennoch fühlen sich Pharisäer und Schriftgelehrte von ihm so bedroht, dass sie seine Vernichtung beschließen. Sie merken, dass ihre Gewohnheiten, Privilegien und Ausgrenzungsmechanismen bei Jesus keinen Platz haben.
  • das damalige Wirtschafts- und Herrschaftssystem:
    Jesus greift die römischen Besatzer nie mit Gewalt an. Dennoch fühlen sich römische Herrscher von ihm so bedroht, dass sie seine Hinrichtung vollziehen. Sie merken, dass ihre Form der Herrschaft, die auf Macht und Gewalt und Ausbeutung aufbaut, bei Jesus keinen Platz hat.
  • die „bösen Geister“, die Menschen davon abhalten, selbstbestimmt und frei mit sich und anderen umzugehen und in Gemeinschaft zu sein. Sie werden von Jesus mit einer solchen Vollmacht bedroht, dass sie ausfahren. Sie merken, dass ihre vereinnahmende Form, Menschen zu binden und zu beherrschen, bei Jesus keinen Platz hat.

Alle also, deren Macht sich auf Angst gründet, bekommen das große Zittern, wenn ihre Einflussmöglichkeiten in Jesu Gegenwart in Gefahr geraten.

Alle drei Machtsysteme gibt es auch heute noch. Auch heute prägen sie wesentliche Teile unserer Welt. Sie stecken in uns drin. So, wie wir geprägt sind, gibt es also so manches in uns, was tatsächlich der Befreiung bedarf. Immer da, wo wir spüren, dass uns Jesus bedrohlich erscheint, könnte eines dieser Machtsysteme dahinterstecken, das seine Macht über uns bedroht sieht.

2. Bedrohliche Jesus-Bilder in unserem Glaubensleben

Gerade weil wir so geprägt sind, kommt uns ein „bedrohlicher“ Jesus manchmal so relevant vor. Die Verbindung von Macht und Angst ist uns so geläufig, dass sie uns manchmal gar nicht mehr auffällt – oder sogar sinnvoll erscheint. „Könnte Jesus wirklich mächtig sein, wenn wir keine Angst vor ihm hätten?“

Ein Blick in die Evangelien zeigt uns einen anderen Grund für die Vollmacht Jesu. Seine Vollmacht liegt gerade nicht darin, dass er auf die üblichen Machtmittel baut und mit Angst, Bedrohung und Gewalt agiert. Seine Vollmacht zeigt sich darin, dass er darauf ganz und gar verzichtet. Nochmal: Die einzigen, denen Jesus „bedrohlich erscheint“ (im wahrsten Sinn des Wortes), sind diejenigen, die sich von ihm bedroht fühlen, weil er ihnen IHRE bedrohenden Machtmöglichkeiten wegnimmt. Weil er sich dieser Methoden entzeiht, statt sie selber anzuwenden.

Es gibt in den Evangelien keinen Jesus, der mit Drohungen und Befehlsgewalt ein neues Herrschaftsreich aufbaut. Jesus lädt alle und jeden ein zu einem heilen, heilsamen und heiligenden Miteinander – mit SEINEN Mitteln: Liebe, Friedensgruß, Mitgefühl, Gewaltverzicht, offener Dialog.

Ich glaube nicht an einen Jesus, der unterwegs ist, um uns Angst zu einzujagen.
Ich glaube an einen Jesus, der mit uns IN und DURCH unsere Ängste geht.

Die Mächte und Geister, die einen bedrohenden Jesus kennen, sind Mächte und Geister, die GEGEN Jesus stehen. Wer immer also einen bedrohlichen Jesus verkündet, redet vielleicht gar nicht in der Vollmacht Jesu.

Wie gesagt, so wie wir geprägt sind, werden auch wir immer wieder Anlass haben, einen berohlichen Jesus wahrzunehmen. Deswegen war es mir eben so wichtig, dass Jesus zwar den bösen Geist, aber nicht den Mann selbst wegschickt. Wenn hier nur die sein dürften, die aus Jesus NIE auch nur ansatzweise einen bedrohenden Jesus gemacht haben (sei es gegenüber anderen oder gegenüber sich selbst), dann wäre es hier menschenleer.

Diese Machtsysteme und Geister, die auch in uns schlummern, sind ja nicht deswegen weg, weil wir sie verdrängen oder unterdrücken oder so tun, als gäbe es sie nicht.

Wann immer wir also merken, dass wir mit einem Jesus unterwegs sind, der bedroht, dann ist das der erste wichtige Schritt. Hier kann sich die Vollmacht Jesu zur Wehr setzen und uns korrgieren. Lasst es also an euch heran, wo ihr bedrohliche Jesus-Bilder habt. Nehmt sie wahr, so hin- und hergerissen (!) ihr euch dann auch fühlen mögt. Jesus ist da, ist auf eurer Seite, und es macht die Vollmacht Jesu aus, auch heute diese Geister zu vertreiben.

Gerade da, wo Jesu Worte so gepredigt werden wie in Kapernaum, können auch die geschilderten Gegenraktionen auftauchen. Das Auftauchen böser Geister in uns und unserer Gemeinde ist kein Zeichen für Jesu Abwesenheit, im Gegenteil! Sie treten genau dort erkennbar auf, wo Jesus gesunde Gemeinschaft stiftet. Gerade da kommen sie zum Vorschein. Gerade da zeigen sie sich. Zum Beispiel Iin unseren Urteilen über andere, in unseren Gefühlen zu uns selbst, und auch in unseren Gottesbildern, in denen ein gerechter Gott ein strafender Gott sein muss statt ein gnädiger (davon hatten wir es letzten Sonntag bei Jona und Ninive).

Und es ist wichtig, dass sie sich zeigen, dass wir sie antreffen, dass wir ihnen begegnen. Denn nur dann können wir wirklich von ihnen befreit werden.

Das geht nicht immer so schnell wie im Markus-Evangelium geschildert! Vielmehr sind es meistens Jahre, die so ein Prozess dauert. Solche Prägungen loszuwerden, kann auch einer therapeutischen Begleitung bedürfen.

Der Umgang mit bösen Geistern in der MCC Köln

Bezüglich meiner Predigten und der MCC Köln wird manchmal die Sorge geäußert, dass hier ja alles seinen Platz habe. Dass ich viel zu unkonkret und offen sei. Dass wir viel zu vieles zulassen würden.

Ich stehe dazu, dass hier viele verschiedene Meinungen, Glaubenswege und Gottesbilder Platz haben.

Aber das heißt nicht, dass hier ALLES um sich greifen kann. Die Grenze liegt genau da, wo Stimmen und Meinungen um sich greifen wollen, die uns einen bedrohlichen Jesus zeigen.

In den Evangelien reagiert Jesus auf das, wo Jesus bedrohlich wird, mit Freisetzen, mit Befreiung, mit klaren Grenzen. Wenn wir genau das auch zu unserem Maßstab machen, dann bedeutet das: Wo immer in der MCC Köln ein bedrohlicher Jesus gepredigt wird, können wir dies im Namen Jesu von uns weisen.

Wohlgemerkt, auch in der MCC Köln kann es vorkommen, dass ein bedrohlicher Jesus verkündet wird. Unsere Prägungen sind tief, manche sogar geschätzt.

Die Frage ist nicht, OB in uns (in unserem Inneren, in unserer Gemeinde) Anteile unterwegs sind, die aus Jesus einen bedrohenden Jesus machen. Die Frage ist, wie wir damit umgehen:

  • Wir können solche Stimmen für christlich halten und fördern und das Drohpotential nutzen, um Menschen zu bekehren und an die Gemeinde zu binden („binden“!…).
  • Oder wir können ihnen wie Jesus entgegentreten und sagen: „Du bist erkannt, du bist gebannt.“ Dann können wir uns von diesen Anteilen trennen und frei werden. Manchmal mit Riesenschritten in entscheidenden Momenten. Manchmal in einem jahrelangen Prozess. Genau so, wie wir es aushalten. Jesus bedroht uns auch an diesem Punkt nicht. Die Vollmacht Jesu liegt nämlich in der vollen Macht der Liebe. Hier – und nicht in irgendwelchen Bedrohungen – begegnen wir der Vollmacht Jesu und unserem freigesetzten Selbst.

Hier ein paar praktische Beispiele, an denen sich in unserem Gemeindeleben zeigt, von welchen Geistern wir uns steuern oder befreien lassen wollen:

  • Gestaltung der Gottesdienste:
    Dient sie dazu, Angst einzujagen oder Angst zu nehmen (oder zumindest in der Angst Nähe und Trost zuzusprechen)?
  • Bitte um Vergebung:
    Setzt sie Schuld frei oder redet sie Schuld ein? Bringt sie zur Sprache, was da ist und uns einschränkt – oder pflanzt sie etwas ein, um über Schuldgefühle Drohpotentiale aufzubauen?
  • Verkündigung:
    Im letzten Predigtkurs mit Frieder aus Hamburg hatte ich ihn gefragt, ob er irgendwo inhaltliche Grenzen sehen würde. Seine Antwort war, dass Predigten dort schädlich werden, wo sie auf subtile Weise Maßstäbe aufbauen, die anderen an falschen Punkten das Gefühl von Schuld geben.
    (Auch wir, die in der MCC predigen, mögen hier manchmal daneben liegen. Auch wir haben Anteile in uns, in denen wir mit einem bedrohlichen Jesus ganz andere Mächte und Geister stützen. Wenn ihr merkt, dass bei einer Predigt so etwas auftaucht, widersetzt euch an dieser Stelle einfach der Predigt. Macht es wie Jesus und sagt zu solchen Stimmen: Schweig, hau ab, geh weg! – Wenn ihr nach dem Gottesdienst auf die Prediger/innen zugeht und ihnen davon erzäht, können auch sie davon lernen.)

Wo Jesus in Vollmacht wirkt, werden alle Stimmen, die uns einen bedrohlichen Jesus „offenbaren“, verstummen.
Das bedeutet nicht, dass solche Stimmen nicht manchmal da sind, auch in der Gegenwart Jesu. Auch in einer gesunden Gemeinde kommen sie vor, gerade dort kommen sie zutage. Immer wieder, wenn neue Menschen oder neue Anteile von uns selbst auftauchen.
Aber sie werden nicht verstärkt oder gar benutzt.
Jedes Mal werden sie nach und nach verstummen – auch in dir.

Geist des lebendigen Gottes,
gegenwärtig in unserer Mitte,
kehre ein in dich, Körper, Seele und Geist,
und heile dich von allem, was dir schadet,
im Namen Jesu Christi.
Amen.

*) Dass es da gewisse Ähnlichkeiten gibt, hat zum Beispiel auch der Jakobusbrief schon festgestellt; s. Jak 2,19.

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